Die französische Küche ist ein wahres Paradies für Feinschmecker. Denn kaum eine Landesküche versteht es so sehr wie diese, aus heimischen Produkten echte Köstlichkeiten zu zaubern. Aber nicht nur aufs Kochen, sondern auch aufs Backen verstehen sich unsere Nachbarn. Die französische Pâtisserie-Kunst ist weltweit einzigartig und bietet unzählige feine Leckereien. Wer einmal in Frankreich Croissants, Macarons, Tartes oder Pain au chocolat probiert hat, weiß, wovon wir reden.

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Die französische Küche ist ein wahres Paradies für Feinschmecker. Denn kaum eine Landesküche versteht es so sehr wie diese, aus heimischen Produkten echte Köstlichkeiten zu zaubern. Aber nicht nur aufs Kochen, sondern auch aufs Backen verstehen sich unsere Nachbarn. Die französische Pâtisserie-Kunst ist weltweit einzigartig und bietet unzählige feine Leckereien. Wer einmal in Frankreich Croissants, Macarons, Tartes oder Pain au chocolat probiert hat, weiß, wovon wir reden.

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Ganz einfach französisch backen

Die Tarte ist ein absoluter Klassiker der französischen Küche und kann in allerlei Variationen zubereitet werden. Die Grundlage bildet ein süßer Mürbeteig. Dieser wird zunächst für eine gute Viertelstunde blind gebacken, bevor er mit der Creme befüllt wird. Blind backen heißt, der Mürbeteig wird in der Tarte-Form flach ausgebreitet, mit Backpapier belegt und daraufhin mit etwa einem Pfund Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Bohnen beschwert. Dadurch geht der Mürbeteig beim Backen nicht auf und bleibt schön flach.

Ganz einfach französisch backen

Die Tarte ist ein absoluter Klassiker der französischen Küche und kann in allerlei Variationen zubereitet werden. Die Grundlage bildet ein süßer Mürbeteig. Dieser wird zunächst für eine gute Viertelstunde blind gebacken, bevor er mit der Creme befüllt wird. Blind backen heißt, der Mürbeteig wird in der Tarte-Form flach ausgebreitet, mit Backpapier belegt und daraufhin mit etwa einem Pfund Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Bohnen beschwert. Dadurch geht der Mürbeteig beim Backen nicht auf und bleibt schön flach.

Süß oder herzhaft: Sie haben die Wahl

Im Prinzip lässt sich die Tarte mit jeder beliebigen Frucht füllen. Französische Klassiker sind beispielsweise die Apfeltarte (Tarte aux pommes), die Feigentarte (Tarte aux figues) oder die Tarte au citron. Eine Tarte kann entweder mit einer fruchtigen Creme oder auch mit ganzen Früchten gefüllt werden. Typisch für die französische Pâtisserie ist die akkurate Anordnung der Obststücke, die die Tartes zu kleinen, köstlichen Kunstwerken machen. Auch herzhaft gibt es unendliche Möglichkeiten, den dann salzigen Mürbeteig zu füllen. Eine besonders schmackhafte Variante ist eine typisch französische Füllung aus Ziegenkäse, Feigen und Thymian. Geschwister der französischen Tarte sind übrigens die Quiche (welche jedoch tiefer ist und mehr Raum für die Füllung bietet), die Tarte tatin (welche andersherum zusammengesetzt und nach dem Backen gestürzt wird) oder der elsässische Flammkuchen, die Tarte flambée.

Süß oder herzhaft: Sie haben die Wahl

Im Prinzip lässt sich die Tarte mit jeder beliebigen Frucht füllen. Französische Klassiker sind beispielsweise die Apfeltarte (Tarte aux pommes), die Feigentarte (Tarte aux figues) oder die Tarte au citron. Eine Tarte kann entweder mit einer fruchtigen Creme oder auch mit ganzen Früchten gefüllt werden. Typisch für die französische Pâtisserie ist die akkurate Anordnung der Obststücke, die die Tartes zu kleinen, köstlichen Kunstwerken machen. Auch herzhaft gibt es unendliche Möglichkeiten, den dann salzigen Mürbeteig zu füllen. Eine besonders schmackhafte Variante ist eine typisch französische Füllung aus Ziegenkäse, Feigen und Thymian. Geschwister der französischen Tarte sind übrigens die Quiche (welche jedoch tiefer ist und mehr Raum für die Füllung bietet), die Tarte tatin (welche andersherum zusammengesetzt und nach dem Backen gestürzt wird) oder der elsässische Flammkuchen, die Tarte flambée.

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 175 g Dinkelmehl Type 630 (oder Weizenmehl Type 405)
  • 25 g blanchierte Mandeln, fein gemahlen
  • 50 g feiner Backzucker
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 120 g kalte Butter, in kleine Flöckchen geschnitten
  • 1 Eigelb, Größe L
  • zum Blindbacken: 500 g trockene Hülsenfrüchte, z.B. Kichererbsen, 1 Bogen Backpapier

für die Zitronencreme:

  • 125 ml Zitronensaft
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier (Größe L)
  • 150 g Butter
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 175 g Dinkelmehl Type 630 (oder Weizenmehl Type 405)
  • 25 g blanchierte Mandeln, fein gemahlen
  • 50 g feiner Backzucker
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 120 g kalte Butter, in kleine Flöckchen geschnitten
  • 1 Eigelb, Größe L
  • zum Blindbacken: 500 g trockene Hülsenfrüchte, z.B. Kichererbsen, 1 Bogen Backpapier

für die Zitronencreme:

  • 125 ml Zitronensaft
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier (Größe L)
  • 150 g Butter
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone

Et voilà, so wird’s gemacht:

  • alle Zutaten für den Mürbeteig in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig verkneten
  • den Teigball in Klarsichtfolie packen und für eine Stunde in den Kühlschrank legen
  • in der Zwischenzeit die Zitronencreme zubereiten
  • dafür Zitronensaft mit Zucker in einem Topf aufkochen lassen, bis sich der Zucker auflöst, dann leicht auskühlen lassen
  • die Eier in einer Schüssel verrühren, die Hälfte der aufgekochten Zitronenflüssigkeit zu den Eiern geben, gründlich verrühren und alles wieder zurück in den Topf zur restlichen Flüssigkeit geben
  • nun bei geringer Hitze und stetigem Rühren köcheln, bis die Masse sichtlich eindickt und eine puddingartige Konsistenz bekommt
  • die Butter und Zitronenabrieb zugeben, die Hitze ausstellen und nochmals gründlich verrühren, bis die Butter in die Creme eingearbeitet ist

Et voilà, so wird’s gemacht:

  • alle Zutaten für den Mürbeteig in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig verkneten
  • den Teigball in Klarsichtfolie packen und für eine Stunde in den Kühlschrank legen
  • in der Zwischenzeit die Zitronencreme zubereiten
  • dafür Zitronensaft mit Zucker in einem Topf aufkochen lassen, bis sich der Zucker auflöst, dann leicht auskühlen lassen
  • die Eier in einer Schüssel verrühren, die Hälfte der aufgekochten Zitronenflüssigkeit zu den Eiern geben, gründlich verrühren und alles wieder zurück in den Topf zur restlichen Flüssigkeit geben
  • nun bei geringer Hitze und stetigem Rühren köcheln, bis die Masse sichtlich eindickt und eine puddingartige Konsistenz bekommt
  • die Butter und Zitronenabrieb zugeben, die Hitze ausstellen und nochmals gründlich verrühren, bis die Butter in die Creme eingearbeitet ist
  • nach der Kühlzeit den Mürbeteig auf einer gut bemehlten Fläche rund ausrollen, so dass er den Durchmesser der Tarte-Form (25 cm) hat
  • den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und die Tarte-Form gründlich ausbuttern
  • den Mürbeteig vorsichtig in die Tarte-Form heben und sanft andrücken bis zum Rand
  • den Mürbeteig mit einer Gabel einstechen und das Backpapier auf den Teig legen
  • die Hülsenfrüchte auf das Backpapier füllen, die Form in den Backofen geben und ca. 17 Minuten blindbacken, dann das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und weitere 5 weitere Minuten backen
  • die Zitronencreme auf den vorgebackenen Mürbeteig füllen, die Temperatur auf 110 Grad Umluft reduzieren und weitere 15 Minuten backen lassen
  • die Tarte au citron herausnehmen, abkühlen lassen und nochmals 2 Stunden in den Kühlschrank stellen
  • mit einigen Zitronenscheiben und gehackten Pistazien garnieren und servieren
  • nach der Kühlzeit den Mürbeteig auf einer gut bemehlten Fläche rund ausrollen, so dass er den Durchmesser der Tarte-Form (25 cm) hat
  • den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und die Tarte-Form gründlich ausbuttern
  • den Mürbeteig vorsichtig in die Tarte-Form heben und sanft andrücken bis zum Rand
  • den Mürbeteig mit einer Gabel einstechen und das Backpapier auf den Teig legen
  • die Hülsenfrüchte auf das Backpapier füllen, die Form in den Backofen geben und ca. 17 Minuten blindbacken, dann das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und weitere 5 weitere Minuten backen
  • die Zitronencreme auf den vorgebackenen Mürbeteig füllen, die Temperatur auf 110 Grad Umluft reduzieren und weitere 15 Minuten backen lassen
  • die Tarte au citron herausnehmen, abkühlen lassen und nochmals 2 Stunden in den Kühlschrank stellen
  • mit einigen Zitronenscheiben und gehackten Pistazien garnieren und servieren

Unser Tipp

Das übrige Eiweiß vom Mürbeteig können Sie mit einer Prise Salz und etwas Puderzucker zu einem steifen Eischnee aufschlagen, vor dem Servieren auf die Tarte aufspritzen und mit einem Bunsenbrenner goldbraun abflammen. Wir wünschen Bon Appétit!

Mehr leckere Rezeptideen wie diese finden Sie auf: trickytine.com

Unser Tipp

Das übrige Eiweiß vom Mürbeteig können Sie mit einer Prise Salz und etwas Puderzucker zu einem steifen Eischnee aufschlagen, vor dem Servieren auf die Tarte aufspritzen und mit einem Bunsenbrenner goldbraun abflammen. Wir wünschen Bon Appétit!

Mehr leckere Rezeptideen wie diese finden Sie auf: trickytine.com