Etwas erdiges Harz, einige Kräuterkrümel, ein paar zerstoßene Samen und Glut: Mehr braucht es nicht, um einen Raum in ein fernöstliches Duftparadies zu verwandeln. Wem die Zubereitung von Hand nicht liegt, der wählt die bequeme Variante: Räucherstäbchen gibt es in zahlreichen anregenden Sorten. Sobald sich das sanfte Aroma exotischer Blüten, Früchte oder Hölzer im Raum verteilt, lebt die ganze Pracht Südostasiens vor dem geistigen Auge auf.

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Etwas erdiges Harz, einige Kräuterkrümel, ein paar zerstoßene Samen und Glut: Mehr braucht es nicht, um einen Raum in ein fernöstliches Duftparadies zu verwandeln. Wem die Zubereitung von Hand nicht liegt, der wählt die bequeme Variante: Räucherstäbchen gibt es in zahlreichen anregenden Sorten. Sobald sich das sanfte Aroma exotischer Blüten, Früchte oder Hölzer im Raum verteilt, lebt die ganze Pracht Südostasiens vor dem geistigen Auge auf.

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Schon seit Jahrtausenden 

... im Grunde seit der Entdeckung des Feuers, nutzen Menschen weltweit Räucherrituale für verschiedenste feierliche und spirituelle Anlässe: zur Reinigung oder Gottesanbetung, bei Hochzeiten oder für die Ahnenverehrung. Als Ursprungsland der Räucherstäbchen gilt nach wie vor Indien. In uralten indischen Schriften, den sogenannten Veden, finden sich erste Anleitungen für deren Herstellung. Die häufigste Duftkomponente ist dort das Sandelholz.

Schon seit Jahrtausenden 

... im Grunde seit der Entdeckung des Feuers, nutzen Menschen weltweit Räucherrituale für verschiedenste feierliche und spirituelle Anlässe: zur Reinigung oder Gottesanbetung, bei Hochzeiten oder für die Ahnenverehrung. Als Ursprungsland der Räucherstäbchen gilt nach wie vor Indien. In uralten indischen Schriften, den sogenannten Veden, finden sich erste Anleitungen für deren Herstellung. Die häufigste Duftkomponente ist dort das Sandelholz.

Die Kraft des Rauches

Noch heute setzen viele Lehren auf die Kraft des Rauches. Nach ayurvedischem Verständnis können damit Erkrankungen der Atemwege oder Kopfschmerzen behandelt werden. Im Feng-Shui werden Räucherstäbchen bei der energetischen Reinigung von Räumen angewendet. Hindus bringen den Göttern noch immer Rauchopfer aus Duftrichtungen wie Aloe oder Patschuli dar, und bei Hochzeiten wird ein ewiges Feuer aus aromatischen Hölzern entfacht. Auch Buddhisten räuchern – vor allem in Tempeln unter Verwendung von Weihrauch. Die dabei entstehenden Schwaden werden als Symbol für die Worte Buddhas verstanden, die umherschweifen, um Klarheit zu bringen und Trost zu spenden.

Die Kraft des Rauches

Noch heute setzen viele Lehren auf die Kraft des Rauches. Nach ayurvedischem Verständnis können damit Erkrankungen der Atemwege oder Kopfschmerzen behandelt werden. Im Feng-Shui werden Räucherstäbchen bei der energetischen Reinigung von Räumen angewendet. Hindus bringen den Göttern noch immer Rauchopfer aus Duftrichtungen wie Aloe oder Patschuli dar, und bei Hochzeiten wird ein ewiges Feuer aus aromatischen Hölzern entfacht. Auch Buddhisten räuchern – vor allem in Tempeln unter Verwendung von Weihrauch. Die dabei entstehenden Schwaden werden als Symbol für die Worte Buddhas verstanden, die umherschweifen, um Klarheit zu bringen und Trost zu spenden.

Religiöser Bezug in Thailand

In Asien gehören Räucherstäbchen für die meisten Menschen fest zum Alltag. Je nach Region unterscheidet sich jedoch die Anwendung. Der Bezug zum Übersinnlichen zeigt sich beispielsweise in Thailand, wo sich der jahrtausendealte Geisterglaube der Einwohner mit hinduistischen Einflüssen sowie dem heute im Land vorherrschenden Buddhismus vermischt hat. Räucherzeremonien sind schon seit jeher Teil des religiösen Lebens der Thais und werden zu Hause, in Tempeln und zur Meditation eingesetzt. Sie sollen die Atmosphäre und den Geist reinigen und für das Göttliche empfänglich machen.

Religiöser Bezug in Thailand

In Asien gehören Räucherstäbchen für die meisten Menschen fest zum Alltag. Je nach Region unterscheidet sich jedoch die Anwendung. Der Bezug zum Übersinnlichen zeigt sich beispielsweise in Thailand, wo sich der jahrtausendealte Geisterglaube der Einwohner mit hinduistischen Einflüssen sowie dem heute im Land vorherrschenden Buddhismus vermischt hat. Räucherzeremonien sind schon seit jeher Teil des religiösen Lebens der Thais und werden zu Hause, in Tempeln und zur Meditation eingesetzt. Sie sollen die Atmosphäre und den Geist reinigen und für das Göttliche empfänglich machen.

Auch in Vietnam

... sind die brennbaren Duftmittel nicht aus dem täglichen Leben wegzudenken. Sie dienen hier vor allem der Ahnenverehrung – und dieser kommt ein besonders hoher Stellenwert zu. In nahezu jedem Haushalt findet sich ein Altar oder Schrein, an dem die Vorfahren geehrt werden. Neben Blumen, Buddhastatuen, Fotos und Opfergaben gehören Räucherstäbchen immer dazu. Schließlich lässt die Nase als wichtiges Erinnerungsorgan schon beim sanftesten Dufthauch Ereignisse und Emotionen lebendig werden. Vor allem Südostasien-Reisende können sich mit einem gelegentlich entzündeten Räucherstäbchen immer wieder die schönsten Urlaubserlebnisse in Erinnerung rufen.

TEXT Nora Kollmannsperger

Auch in Vietnam

... sind die brennbaren Duftmittel nicht aus dem täglichen Leben wegzudenken. Sie dienen hier vor allem der Ahnenverehrung – und dieser kommt ein besonders hoher Stellenwert zu. In nahezu jedem Haushalt findet sich ein Altar oder Schrein, an dem die Vorfahren geehrt werden. Neben Blumen, Buddhastatuen, Fotos und Opfergaben gehören Räucherstäbchen immer dazu. Schließlich lässt die Nase als wichtiges Erinnerungsorgan schon beim sanftesten Dufthauch Ereignisse und Emotionen lebendig werden. Vor allem Südostasien-Reisende können sich mit einem gelegentlich entzündeten Räucherstäbchen immer wieder die schönsten Urlaubserlebnisse in Erinnerung rufen.

TEXT Nora Kollmannsperger

Welcher Duft wirkt wie?

Jasmin, Myrrhe und Rose fördern das Wohlbefinden. Sie sollen Körper und Seele in Einklang bringen.

Lavendel hilft wunderbar bei Schlafstörungen, denn der Duft hat eine entspannende und beruhigende Wirkung.

Patschuli, Weihrauch, Nelken und Sandelholz unterstützen die Konzentration und eignen sich ideal als Meditationsbegleiter.

Thymian, Wacholder und Zeder sind anregend und schaffen einen wachen Geist.

Welcher Duft wirkt wie?

Jasmin, Myrrhe und Rose fördern das Wohlbefinden. Sie sollen Körper und Seele in Einklang bringen.

Lavendel hilft wunderbar bei Schlafstörungen, denn der Duft hat eine entspannende und beruhigende Wirkung.

Patschuli, Weihrauch, Nelken und Sandelholz unterstützen die Konzentration und eignen sich ideal als Meditationsbegleiter.

Thymian, Wacholder und Zeder sind anregend und schaffen einen wachen Geist.

Die schönsten Seiten Südostasiens

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