Alle Jahre wieder

… feiern wir Weihnachten mit bunten Plätzchen, vielen Geschenken und geschmücktem Tannengrün. Doch wie wird das Fest der Liebe eigentlich in anderen Ländern zelebriert – etwa auf der Südhalbkugel, wo an Weihnachten hochsommerliche Temperaturen herrschen? Welche Traditionen werden in Mexiko, Südafrika oder Australien gepflegt? Und was heißt „Frohe Weihnachten“ auf Schwedisch oder Filipino? Hier gibt’s die Antworten. Und eine ordentliche Portion Fernweh obendrauf.

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Alle Jahre wieder

… feiern wir Weihnachten mit bunten Plätzchen, vielen Geschenken und geschmücktem Tannengrün. Doch wie wird das Fest der Liebe eigentlich in anderen Ländern zelebriert – etwa auf der Südhalbkugel, wo an Weihnachten hochsommerliche Temperaturen herrschen? Welche Traditionen werden in Mexiko, Südafrika oder Australien gepflegt? Und was heißt „Frohe Weihnachten“ auf Schwedisch oder Filipino? Hier gibt’s die Antworten. Und eine ordentliche Portion Fernweh obendrauf.

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Schweden: God Jul

Was hierzulande „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist, ist „Donald Duckin Schweden: eine heißgeliebte Weihnachtstradition. Am Nachmittag des 24. Dezember versammelt sich die ganze Familie vor dem Fernseher – vorher ist an Bescherung und das Weihnachtsessen nicht zu denken. Unverzichtbar auf dem „Julbord“, der schwedischen Festtafel: der Weihnachtsschinken, marinierter Hering, Sülze, diverse Beilagen und natürlich reichlich Glögg. Die Geschenke legen die rotgekleideten Wichtel Tomte, Tomtebisse und Nisse unter den Baum. Aber nur, wenn sie mit einer Schüssel Milchbrei vor der Tür empfangen werden. Bevor es ans Auspacken geht, isst die Familie gemeinsam, singt und tanzt um den Weihnachtsbaum. Der fliegt übrigens traditionell am 13. Januar aus dem Fenster – genau einen Monat nach dem großen Lucia-Fest, das allerorts mit leuchtenden Umzügen, Gesängen und Safrangebäck gefeiert wird.

Schweden: God Jul

Was hierzulande „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist, ist „Donald Duckin Schweden: eine heißgeliebte Weihnachtstradition. Am Nachmittag des 24. Dezember versammelt sich die ganze Familie vor dem Fernseher – vorher ist an Bescherung und das Weihnachtsessen nicht zu denken. Unverzichtbar auf dem „Julbord“, der schwedischen Festtafel: der Weihnachtsschinken, marinierter Hering, Sülze, diverse Beilagen und natürlich reichlich Glögg. Die Geschenke legen die rotgekleideten Wichtel Tomte, Tomtebisse und Nisse unter den Baum. Aber nur, wenn sie mit einer Schüssel Milchbrei vor der Tür empfangen werden. Bevor es ans Auspacken geht, isst die Familie gemeinsam, singt und tanzt um den Weihnachtsbaum. Der fliegt übrigens traditionell am 13. Januar aus dem Fenster – genau einen Monat nach dem großen Lucia-Fest, das allerorts mit leuchtenden Umzügen, Gesängen und Safrangebäck gefeiert wird.

Italien: Buon Natale

Zwischen dem 6. Dezember und dem 6. Januar ist ganz Italien im Weihnachtsfieber – spätestens, nachdem der Papst den Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz eingeweiht hat. Das wichtigste Element, neben glänzendem Lichterschmuck an jeder Ecke, ist die Krippe, die in keinem Haushalt fehlen darf. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember gehen die Italiener traditionell zur Mitternachtsmesse in die Kirche. Am 1. Weihnachtstag kommt dann die ganze Familie zusammen und feiert Weihnachten mit einem großen Festschmaus. Dabei wird, anders als an Heiligabend, viel Fleisch aufgetischt. Als Nachspeise gibt es Panettone, das italienische Äquivalent zu unserem Christstollen. Geschenke auspacken dürfen die Kinder in Italien übrigens zweimal: am 25. Dezember und am Dreikönigstag. Während die ersten Geschenke das Christkind oder der Weihnachtsmann alias „Babbo Natale“ unter den Baum legt, bringt die Hexe Befana am 6. Januar noch einmal süße Gaben.

Italien: Buon Natale

Zwischen dem 6. Dezember und dem 6. Januar ist ganz Italien im Weihnachtsfieber – spätestens, nachdem der Papst den Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz eingeweiht hat. Das wichtigste Element, neben glänzendem Lichterschmuck an jeder Ecke, ist die Krippe, die in keinem Haushalt fehlen darf. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember gehen die Italiener traditionell zur Mitternachtsmesse in die Kirche. Am 1. Weihnachtstag kommt dann die ganze Familie zusammen und feiert Weihnachten mit einem großen Festschmaus. Dabei wird, anders als an Heiligabend, viel Fleisch aufgetischt. Als Nachspeise gibt es Panettone, das italienische Äquivalent zu unserem Christstollen. Geschenke auspacken dürfen die Kinder in Italien übrigens zweimal: am 25. Dezember und am Dreikönigstag. Während die ersten Geschenke das Christkind oder der Weihnachtsmann alias „Babbo Natale“ unter den Baum legt, bringt die Hexe Befana am 6. Januar noch einmal süße Gaben.

Südafrika: Geseënde Kersfees

Sonne, Strand und Braai sind die drei essentiellen Zutaten für das Weihnachtsfest auf südafrikanische Art. Bei hochsommerlichen Temperaturen bringen sich die Südafrikaner mit Lichterketten, Weihnachtsmusik und bunten Märkten in Festtagsstimmung. Weihnachtsbäume gibt es ebenfalls, allerdings wird nicht eine Tanne geschmückt, sondern ein Affenbrotbaum mit weihnachtlichen Figuren aus Glasperlen dekoriert. Die Feiertage stehen ganz im Zeichen der Familie, was die leergefegten Großstädte an Weihnachten erklärt. Rappelvoll sind dagegen die Strände, wenn sich die Südafrikaner am 25. Dezember dort zum großen Barbecue, dem Braai, treffen, baden, tanzen und eine große Party feiern. Auch der zweite Weihnachtstag wird im Kreise der Familie verbracht, bevor es in den Alltag zurückgeht.

Südafrika: Geseënde Kersfees

Sonne, Strand und Braai sind die drei essentiellen Zutaten für das Weihnachtsfest auf südafrikanische Art. Bei hochsommerlichen Temperaturen bringen sich die Südafrikaner mit Lichterketten, Weihnachtsmusik und bunten Märkten in Festtagsstimmung. Weihnachtsbäume gibt es ebenfalls, allerdings wird nicht eine Tanne geschmückt, sondern ein Affenbrotbaum mit weihnachtlichen Figuren aus Glasperlen dekoriert. Die Feiertage stehen ganz im Zeichen der Familie, was die leergefegten Großstädte an Weihnachten erklärt. Rappelvoll sind dagegen die Strände, wenn sich die Südafrikaner am 25. Dezember dort zum großen Barbecue, dem Braai, treffen, baden, tanzen und eine große Party feiern. Auch der zweite Weihnachtstag wird im Kreise der Familie verbracht, bevor es in den Alltag zurückgeht.

Mexiko: Feliz Navidad

Der Startschuss in die Weihnachtssaison fällt in Mexiko am 16. Dezember. Dann nämlich beginnen die sogenannten „posadas“: So heißen die feierlichen Umzüge, mit denen die Herbergssuche von Maria und Josef nachgestellt wird. Kinder lieben daran am meisten das Zerschlagen der „piñata“. So heißen die mit Süßigkeiten und Obst gefüllten Behältnisse aus Pappmaché, die mit verbundenen Augen und einem Stock zerschlagen werden, bis der Inhalt „herabregnet“, was Segen verheißt. Die traditionelle Form ist ein Stern mit sieben Spitzen, welche die sieben Todsünden symbolisieren. Am Abend des 24. Dezembers beginnt die „Noche buena“, die ganze Familie oder sogar das ganze Dorf kommen zusammen, essen gefüllten Truthahn oder Kabeljau und besuchen die Mitternachtsmesse. Die Bescherung findet am 1. Weihnachtstag statt. Meist bekommen die Kinder dann nützliche Geschenke, Spielsachen gibt es oft erst am 6. Januar.

Mexiko: Feliz Navidad

Der Startschuss in die Weihnachtssaison fällt in Mexiko am 16. Dezember. Dann nämlich beginnen die sogenannten „posadas“: So heißen die feierlichen Umzüge, mit denen die Herbergssuche von Maria und Josef nachgestellt wird. Kinder lieben daran am meisten das Zerschlagen der „piñata“. So heißen die mit Süßigkeiten und Obst gefüllten Behältnisse aus Pappmaché, die mit verbundenen Augen und einem Stock zerschlagen werden, bis der Inhalt „herabregnet“, was Segen verheißt. Die traditionelle Form ist ein Stern mit sieben Spitzen, welche die sieben Todsünden symbolisieren. Am Abend des 24. Dezembers beginnt die „Noche buena“, die ganze Familie oder sogar das ganze Dorf kommen zusammen, essen gefüllten Truthahn oder Kabeljau und besuchen die Mitternachtsmesse. Die Bescherung findet am 1. Weihnachtstag statt. Meist bekommen die Kinder dann nützliche Geschenke, Spielsachen gibt es oft erst am 6. Januar.

Australien: Merry Christmas

In Down Under ist an Weihnachten manches anders. Statt im Schnee feiern die „Aussies“ Weihnachten an schneeweißen Sandstränden und Santa Claus kommt mit dem Jetski oder Surfbrett zur Bescherung geschlittert. Adventssonntage und den Nikolaustag gibt es auf dem fünften Kontinent nicht – umso mehr Wert legen die Australier auf weihnachtliche Dekoration und „Carols by Candlelight“: das Singen von Weihnachtsliedern, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. An Heiligabend zelebrieren die Familien ein großes Festessen, inklusive gefülltem Truthahn, glasiertem Schinken und Pavlova oder Christmas Pudding als Dessert. Die Bescherung folgt am nächsten Morgen, danach fahren viele Familien für ein Barbecue an den Strand. Am zweiten Weihnachtstag ist Shoppen angesagt: Dann startet der Sale und man erfüllt sich so manchen vielleicht noch offen gebliebenen Weihnachtswunsch.

Australien: Merry Christmas

In Down Under ist an Weihnachten manches anders. Statt im Schnee feiern die „Aussies“ Weihnachten an schneeweißen Sandstränden und Santa Claus kommt mit dem Jetski oder Surfbrett zur Bescherung geschlittert. Adventssonntage und den Nikolaustag gibt es auf dem fünften Kontinent nicht – umso mehr Wert legen die Australier auf weihnachtliche Dekoration und „Carols by Candlelight“: das Singen von Weihnachtsliedern, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. An Heiligabend zelebrieren die Familien ein großes Festessen, inklusive gefülltem Truthahn, glasiertem Schinken und Pavlova oder Christmas Pudding als Dessert. Die Bescherung folgt am nächsten Morgen, danach fahren viele Familien für ein Barbecue an den Strand. Am zweiten Weihnachtstag ist Shoppen angesagt: Dann startet der Sale und man erfüllt sich so manchen vielleicht noch offen gebliebenen Weihnachtswunsch.

Philippinen: Maligayang Pasko!

Nicht 24 Tage lang, sondern ganze vier Monate freut sich das südostasiatische Land auf Weihnachten! Die Festlichkeiten beginnen auf den Philippinen nämlich bereits am 1. September, wenn die Tage kürzer werden, und enden erst im Januar. Damit feiern die Philippiner das längste Weihnachtsfest der Welt. Ab dem 16. Dezember gibt es jeden Tag einen Frühgottesdienst – wer alle neun Messen des „Simbang Gabi“ besucht, für den soll ein Wunsch in Erfüllung gehen. Lichterketten in den Palmen und üppig geschmückte Kunsttannen lassen selbst bei 30 Grad Weihnachtsstimmung aufkommen – insbesondere zur berühmten Lichtershow im Stadtpark von Manila. Am 24. Dezember um Mitternacht finden die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt. Dann beginnt die „Noche Buena“, man wünscht sich frohe Weihnachten, umarmt und küsst sich. Erst dann werden das Weihnachtsessen serviert und die Geschenke ausgepackt.

Philippinen: Maligayang Pasko!

Nicht 24 Tage lang, sondern ganze vier Monate freut sich das südostasiatische Land auf Weihnachten! Die Festlichkeiten beginnen auf den Philippinen nämlich bereits am 1. September, wenn die Tage kürzer werden, und enden erst im Januar. Damit feiern die Philippiner das längste Weihnachtsfest der Welt. Ab dem 16. Dezember gibt es jeden Tag einen Frühgottesdienst – wer alle neun Messen des „Simbang Gabi“ besucht, für den soll ein Wunsch in Erfüllung gehen. Lichterketten in den Palmen und üppig geschmückte Kunsttannen lassen selbst bei 30 Grad Weihnachtsstimmung aufkommen – insbesondere zur berühmten Lichtershow im Stadtpark von Manila. Am 24. Dezember um Mitternacht finden die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt. Dann beginnt die „Noche Buena“, man wünscht sich frohe Weihnachten, umarmt und küsst sich. Erst dann werden das Weihnachtsessen serviert und die Geschenke ausgepackt.

Jamaika: Merry Christmas

Weihnachten ohne Punsch? Selbst in der Karibik ist das undenkbar! Pünktlich zur Weihnachtszeit reifen die Früchte der Roselle, einer Hibiskus-Art, die zu einem köstlichen Kaltgetränk namens „Sorrel“ verarbeitet werden. Ein guter Schuss weißer Rum sowie weihnachtliche Gewürze runden den Punsch ab. Eine weitere wichtige Weihnachtstradition in Jamaika ist der Grand Market: Am 24. Dezember versammeln sich die Menschen auf dem bunten Markt, dessen Stände bis spät in die Nacht geöffnet haben. Durch die Straßen schallen Reggae Beats – Weihnachtszeit ist Partyzeit im Urlaubsparadies. Am 1. Weihnachtstag geht man in die Kirche und trifft sich anschließend mit Familie oder Freunden zum Kochen und Essen. Auf den Tisch kommen „Rice and Peas“, das jamaikanische Nationalgericht, verschiedene Fleischsorten und der Christmas Cake, ein Kuchen mit Trockenfrüchten, die monatelang in Rum eingelegt werden. Noch bis Neujahr blinken die Lichterketten in den Straßen munter weiter.

Jamaika: Merry Christmas

Weihnachten ohne Punsch? Selbst in der Karibik ist das undenkbar! Pünktlich zur Weihnachtszeit reifen die Früchte der Roselle, einer Hibiskus-Art, die zu einem köstlichen Kaltgetränk namens „Sorrel“ verarbeitet werden. Ein guter Schuss weißer Rum sowie weihnachtliche Gewürze runden den Punsch ab. Eine weitere wichtige Weihnachtstradition in Jamaika ist der Grand Market: Am 24. Dezember versammeln sich die Menschen auf dem bunten Markt, dessen Stände bis spät in die Nacht geöffnet haben. Durch die Straßen schallen Reggae Beats – Weihnachtszeit ist Partyzeit im Urlaubsparadies. Am 1. Weihnachtstag geht man in die Kirche und trifft sich anschließend mit Familie oder Freunden zum Kochen und Essen. Auf den Tisch kommen „Rice and Peas“, das jamaikanische Nationalgericht, verschiedene Fleischsorten und der Christmas Cake, ein Kuchen mit Trockenfrüchten, die monatelang in Rum eingelegt werden. Noch bis Neujahr blinken die Lichterketten in den Straßen munter weiter.

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