Auf einem weitläufigen Gelände durch die Geschichte Lettlands flanieren oder hinter einem Regal dem lettischen Nationalgetränk auf die Spur kommen: Die baltische Hauptstadt Riga weckt die Entdeckungslust ihrer Besucher. Ein Überblick über einige der eindrucksvollsten Hotspots und größten Schätze der Ostseemetropole.

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Auf einem weitläufigen Gelände durch die Geschichte Lettlands flanieren oder hinter einem Regal dem lettischen Nationalgetränk auf die Spur kommen: Die baltische Hauptstadt Riga weckt die Entdeckungslust ihrer Besucher. Ein Überblick über einige der eindrucksvollsten Hotspots und größten Schätze der Ostseemetropole.

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Beeindruckende Bauwerke und süßes Naschwerk

Der Turm der Petrikirche in Rigas Altstadt bietet Besuchern den schönsten Blick auf die Stadt. Gleich nebenan können sie im „Honey Room“ lettischen Honig naschen und kaufen. Ein paar Häuser weiter gibt es traditionellen Bernsteinschmuck bei „Baltu Rotas“.

Beeindruckende Bauwerke und süßes Naschwerk

Der Turm der Petrikirche in Rigas Altstadt bietet Besuchern den schönsten Blick auf die Stadt. Gleich nebenan können sie im „Honey Room“ lettischen Honig naschen und kaufen. Ein paar Häuser weiter gibt es traditionellen Bernsteinschmuck bei „Baltu Rotas“.

Hochburg des Jugendstils

Über 750 Bauten aus der Epoche des Jugendstils stehen in Riga. Besonders hübsch: das sogenannte „Katzenhaus“ am nördlichen Ende des Livenplatzes. Darüber hinaus ist die komplette Altstadt einen Besuch wert. 1997 nahm die UNESCO das historische Zentrum in die Liste des Weltkulturerbes auf.

Hochburg des Jugendstils

Über 750 Bauten aus der Epoche des Jugendstils stehen in Riga. Besonders hübsch: das sogenannte „Katzenhaus“ am nördlichen Ende des Livenplatzes. Darüber hinaus ist die komplette Altstadt einen Besuch wert. 1997 nahm die UNESCO das historische Zentrum in die Liste des Weltkulturerbes auf.

Wissen hinter Glas

193 Millionen Euro kostete der Neubau der lettischen Nationalbibliothek. Während der Eröffnungsfeierlichkeiten 2014 bildeten Tausende Menschen eine Kette zwischen alter und neuer Nationalbibliothek und reichten von Bürgern gespendete Bücher weiter. Diese werden heute in einem überdimensionalen Regal hinter Glas aufbewahrt.

Wissen hinter Glas

193 Millionen Euro kostete der Neubau der lettischen Nationalbibliothek. Während der Eröffnungsfeierlichkeiten 2014 bildeten Tausende Menschen eine Kette zwischen alter und neuer Nationalbibliothek und reichten von Bürgern gespendete Bücher weiter. Diese werden heute in einem überdimensionalen Regal hinter Glas aufbewahrt.

Der Held Žanis Lipke

Während der Okkupation durch die Nazis (1941–1945) rettete der lettische Hafenarbeiter Žanis Lipke gemeinsam mit seiner Frau Johanna mehr als 50 Juden. Als Versteck diente ein Bunker unter dem Schuppen hinter seinem Holzhaus. Die Žanis-Lipke-Gedenkstätte wurde von Zaiga Gaile entworfen, der bekanntesten Architektin Lettlands.

Der Held Žanis Lipke

Während der Okkupation durch die Nazis (1941–1945) rettete der lettische Hafenarbeiter Žanis Lipke gemeinsam mit seiner Frau Johanna mehr als 50 Juden. Als Versteck diente ein Bunker unter dem Schuppen hinter seinem Holzhaus. Die Žanis-Lipke-Gedenkstätte wurde von Zaiga Gaile entworfen, der bekanntesten Architektin Lettlands.

Zu Fuß durch die Geschichte Lettlands

Das Ethnografische Freilichtmuseum versetzt seine Besucher in eine andere Zeit. Mehr als 100 Gebäude der lettischen Bauernkultur gibt es zu erkunden, einige sind 300 Jahre alt. Das weitläufige Gelände belohnt die Besucher zudem mit einem Frischluft-Kick.

Zu Fuß durch die Geschichte Lettlands

Das Ethnografische Freilichtmuseum versetzt seine Besucher in eine andere Zeit. Mehr als 100 Gebäude der lettischen Bauernkultur gibt es zu erkunden, einige sind 300 Jahre alt. Das weitläufige Gelände belohnt die Besucher zudem mit einem Frischluft-Kick.

Slow Food für Gourmets

Ins „Vincents“ kehrt das besonders hippe Publikum ein. Küchenchef Martins kombiniert internationale Gourmet-Küche mit lettischer Tradition. Das vielfach ausgezeichnete Restaurant gilt als Hotspot in der Rigaer Szene.

Heiße Schokolade im „Rienzi“

Die Konditorei „Rienzi“ ist berühmt für ihre Kreationen aus feinster Schokolade. Amerikanisches Frühstück und Fondue gibt es im „Café Miera“. Das „Osiris“ trumpft mit Omeletts und Kaminfeuer auf. Hier kehrt vor allem das künstlerische Publikum ein.

Slow Food für Gourmets

Ins „Vincents“ kehrt das besonders hippe Publikum ein. Küchenchef Martins kombiniert internationale Gourmet-Küche mit lettischer Tradition. Das vielfach ausgezeichnete Restaurant gilt als Hotspot in der Rigaer Szene.

Heiße Schokolade im „Rienzi“

Die Konditorei „Rienzi“ ist berühmt für ihre Kreationen aus feinster Schokolade. Amerikanisches Frühstück und Fondue gibt es im „Café Miera“. Das „Osiris“ trumpft mit Omeletts und Kaminfeuer auf. Hier kehrt vor allem das künstlerische Publikum ein.

Der Bauch von Riga

In den fünf riesigen Hallen des Zentralmarktes treffen Besucher auf einheimische Letten und Russen. Beeindruckend ist vor allem die Fischhalle – sie lässt Köche ins Schwärmen geraten.

Ein Hoch auf die Kräuter

Das Nationalgetränk „Rīgas Melnais balzams“ probiert man am besten in der „Riga Black Magic Bar“. Der Kräuterlikör wird hier in allen möglichen Variationen zubereitet. Hinter einem Regal versteckt befindet sich eine Treppe zum Meister der Likörkunst.

Der Bauch von Riga

In den fünf riesigen Hallen des Zentralmarktes treffen Besucher auf einheimische Letten und Russen. Beeindruckend ist vor allem die Fischhalle – sie lässt Köche ins Schwärmen geraten.

Ein Hoch auf die Kräuter

Das Nationalgetränk „Rīgas Melnais balzams“ probiert man am besten in der „Riga Black Magic Bar“. Der Kräuterlikör wird hier in allen möglichen Variationen zubereitet. Hinter einem Regal versteckt befindet sich eine Treppe zum Meister der Likörkunst.

Das Lieblingsessen vieler Einheimischer

Eigentlich kommt die Tradition aus dem Kaukasus, aber zu Sowjetzeiten hat der Fleischspieß auch in Europa Verbreitung gefunden. In Riga gibt es Schaschlik mit Rind-, Schweine-, Lamm- oder Hühnerfleisch und sogar als vegetarische Variante, besonders in urigen Lokalen wie zum Beispiel dem „Šašliki Mangaļos“ am Stadtrand.

Das Lieblingsessen vieler Einheimischer

Eigentlich kommt die Tradition aus dem Kaukasus, aber zu Sowjetzeiten hat der Fleischspieß auch in Europa Verbreitung gefunden. In Riga gibt es Schaschlik mit Rind-, Schweine-, Lamm- oder Hühnerfleisch und sogar als vegetarische Variante, besonders in urigen Lokalen wie zum Beispiel dem „Šašliki Mangaļos“ am Stadtrand.

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