Ob es die Neugierde ist, eine alte Technik für sich zu entdecken, die Lust darauf, bewusster Fotos zu machen, oder die Faszination für manuell geschaffene Retro-Optik als Teil eines Lifestyles: Damit man die Smartphone- oder Digitalkamera ruhen lässt und sich stattdessen mit analoger Fotografie beschäftigt, kann es verschiedene Motivationen geben. Fünf Gründe, warum analoge Methoden so attraktiv sind:

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Ob es die Neugierde ist, eine alte Technik für sich zu entdecken, die Lust darauf, bewusster Fotos zu machen, oder die Faszination für manuell geschaffene Retro-Optik als Teil eines Lifestyles: Damit man die Smartphone- oder Digitalkamera ruhen lässt und sich stattdessen mit analoger Fotografie beschäftigt, kann es verschiedene Motivationen geben. Fünf Gründe, warum analoge Methoden so attraktiv sind:

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Faszination Vergangenheit

Analoge Fotografie kann in der Freizeit eine willkommene Herausforderung bieten, sich einer alten Technik neu anzunähern und im weiteren Verlauf ein abwechslungsreiches Handwerk zu erlernen. Der Zusammenhang zwischen Belichtungszeit, Blende und ISO mag anfangs wie ein Mysterium erscheinen, ist aber kein Hexenwerk. Wer den Dreh raus hat, kann mit den Einstellungen experimentieren und erhält faszinierende Ergebnisse. Einiges davon ist auch mit Smartphone- und Digitalkameras möglich. Der Automatikmodus, der für Laien passable Bilder produziert, verführt allerdings dazu, sich gar nicht mit der Materie zu beschäftigen und die Möglichkeit auf eine Horizonterweiterung verstreichen zu lassen. Ähnliches gilt für das spielerische Experimentieren mit verschiedenen (analogen) Objektiven und Filtern.

Faszination Vergangenheit

Analoge Fotografie kann in der Freizeit eine willkommene Herausforderung bieten, sich einer alten Technik neu anzunähern und im weiteren Verlauf ein abwechslungsreiches Handwerk zu erlernen. Der Zusammenhang zwischen Belichtungszeit, Blende und ISO mag anfangs wie ein Mysterium erscheinen, ist aber kein Hexenwerk. Wer den Dreh raus hat, kann mit den Einstellungen experimentieren und erhält faszinierende Ergebnisse. Einiges davon ist auch mit Smartphone- und Digitalkameras möglich. Der Automatikmodus, der für Laien passable Bilder produziert, verführt allerdings dazu, sich gar nicht mit der Materie zu beschäftigen und die Möglichkeit auf eine Horizonterweiterung verstreichen zu lassen. Ähnliches gilt für das spielerische Experimentieren mit verschiedenen (analogen) Objektiven und Filtern.

Von der Konzentration zur Kunst

Konzentration aufs Wesentliche

Die Anzahl der Bilder auf einem analogen Film ist begrenzt. Dadurch geht man bei den einzelnen Aufnahmen automatisch achtsamer vor und entscheidet schon bei der Motivauswahl: Könnte das ein Moment sein, den ich mit einem Foto dauerhaft festhalten möchte? Gleichzeitig bemüht man sich bei der analogen Fotografie um eine schöne Komposition, achtet auf den Lichteinfall und nimmt in Ruhe alle nötigen Einstellungen an der Kamera vor, um auf dem Papier ein schönes Ergebnis zu erhalten. Das kann extrem entschleunigend wirken.

Von der Konzentration zur Kunst

Konzentration aufs Wesentliche

Die Anzahl der Bilder auf einem analogen Film ist begrenzt. Dadurch geht man bei den einzelnen Aufnahmen automatisch achtsamer vor und entscheidet schon bei der Motivauswahl: Könnte das ein Moment sein, den ich mit einem Foto dauerhaft festhalten möchte? Gleichzeitig bemüht man sich bei der analogen Fotografie um eine schöne Komposition, achtet auf den Lichteinfall und nimmt in Ruhe alle nötigen Einstellungen an der Kamera vor, um auf dem Papier ein schönes Ergebnis zu erhalten. Das kann extrem entschleunigend wirken.

Der spezielle Look analoger Fotografie

Eine körnige Optik, die streng genommen eine Beeinträchtigung der Bildqualität ist, verleiht einem Bild Struktur, Lebendigkeit und bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen zusätzliche Dramatik in der Bildsprache. Mit Foto-Apps wie zum Beispiel VSCO oder mit voreingestellten Filtern bei Digitalkameras kann diese besondere Ästhetik zwar simuliert werden – mit etwas Erfahrung ist der Unterschied allerdings zu erkennen und hat nicht den künstlerisch-gestalterischen Wert wie die Körnung bei Analogbildern.

Der spezielle Look analoger Fotografie

Eine körnige Optik, die streng genommen eine Beeinträchtigung der Bildqualität ist, verleiht einem Bild Struktur, Lebendigkeit und bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen zusätzliche Dramatik in der Bildsprache. Mit Foto-Apps wie zum Beispiel VSCO oder mit voreingestellten Filtern bei Digitalkameras kann diese besondere Ästhetik zwar simuliert werden – mit etwas Erfahrung ist der Unterschied allerdings zu erkennen und hat nicht den künstlerisch-gestalterischen Wert wie die Körnung bei Analogbildern.

Vorfreude erleben und in Leidenschaft investieren

Emotionale Verbundenheit

Wer analog fotografiert, wird von einer ständigen Vorfreude auf die Ergebnisse begleitet. Wie werden die fertigen Bilder wirklich aussehen? Ist die so sorgsam bedachte Aufnahme einer im Urlaub erlebten Szene gut gelungen? Unbezahlbar ist der Überraschungseffekt, wenn die entwickelten Filme vom Fotolabor abgeholt und die Ergebnisse erstmals betrachtet werden können. In den Händen hält man dann auf einen Schlag viele kleine, eigene Kunstwerke – ein emotionaler, unmittelbarer Moment, der sich nicht mit dem ersten Durchklicken gigabytegroßer Ordner auf dem Notebook vergleichen lässt.

Vorfreude erleben und in Leidenschaft investieren

Emotionale Verbundenheit

Wer analog fotografiert, wird von einer ständigen Vorfreude auf die Ergebnisse begleitet. Wie werden die fertigen Bilder wirklich aussehen? Ist die so sorgsam bedachte Aufnahme einer im Urlaub erlebten Szene gut gelungen? Unbezahlbar ist der Überraschungseffekt, wenn die entwickelten Filme vom Fotolabor abgeholt und die Ergebnisse erstmals betrachtet werden können. In den Händen hält man dann auf einen Schlag viele kleine, eigene Kunstwerke – ein emotionaler, unmittelbarer Moment, der sich nicht mit dem ersten Durchklicken gigabytegroßer Ordner auf dem Notebook vergleichen lässt.

Nachhaltig und günstig

Analogkameras sind vergleichsweise robust. Dadurch finden sich auf Flohmärkten, in Kleinanzeigen oder bei Auktionsbörsen im Internet häufig gut intakte Dachbodenfunde für kleines Geld. Wer Fotografie als Hobby pflegen will, hat bei der Anschaffung des Zubehörs häufig geringere Ausgaben als beim Kauf äquivalenter digitaler Modelle und kann sich günstig eine umfangreiche Ausstattung aufbauen.

Nachhaltig und günstig

Analogkameras sind vergleichsweise robust. Dadurch finden sich auf Flohmärkten, in Kleinanzeigen oder bei Auktionsbörsen im Internet häufig gut intakte Dachbodenfunde für kleines Geld. Wer Fotografie als Hobby pflegen will, hat bei der Anschaffung des Zubehörs häufig geringere Ausgaben als beim Kauf äquivalenter digitaler Modelle und kann sich günstig eine umfangreiche Ausstattung aufbauen.