Wollen Sie sich auf ewig verlieben? Dann bereisen Sie in der Sommerzeit die Toskana. Dunkle Zypressen und Pinienalleen, Weingüter und Villen, weit schwingende Landschaftskurven und ein blauer Himmel, wie von Leonardo da Vinci gemalt: Die Natur und die pulsierende Kultur der Toskana wirken geradezu berauschend. Manche schwören, ein Besuch in der Region habe ihren Blick auf die Welt grundlegend verändert.

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Wollen Sie sich auf ewig verlieben? Dann bereisen Sie in der Sommerzeit die Toskana. Dunkle Zypressen und Pinienalleen, Weingüter und Villen, weit schwingende Landschaftskurven und ein blauer Himmel, wie von Leonardo da Vinci gemalt: Die Natur und die pulsierende Kultur der Toskana wirken geradezu berauschend. Manche schwören, ein Besuch in der Region habe ihren Blick auf die Welt grundlegend verändert.

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Florenz: große Meister, geniale Bauten und betörendes Grün

Laut Statistiken befinden sich gut 60 Prozent der wichtigsten Kunstwerke der Welt in Italien und davon wiederum etwa die Hälfte in Florenz, der Wiege der Renaissance. Allein in der Galerie der Uffizien findet sich eine beeindruckende Sammlung mit Werken von Meistern wie Botticelli, da Vinci oder Michelangelo. Wegen des großen Andrangs lassen sie sich während der Sommermonate am besten in den letzten Augustwochen bewundern. Immer einen Blick wert ist die malerische Architektur der Stadt. Geniale Bauten wie das Baptisterium San Giovanni, der Dom oder der Glockenturm Campanile di Giotto beeindrucken durch ihre Vollkommenheit.

Florenz: große Meister, geniale Bauten und betörendes Grün

Laut Statistiken befinden sich gut 60 Prozent der wichtigsten Kunstwerke der Welt in Italien und davon wiederum etwa die Hälfte in Florenz, der Wiege der Renaissance. Allein in der Galerie der Uffizien findet sich eine beeindruckende Sammlung mit Werken von Meistern wie Botticelli, da Vinci oder Michelangelo. Wegen des großen Andrangs lassen sie sich während der Sommermonate am besten in den letzten Augustwochen bewundern. Immer einen Blick wert ist die malerische Architektur der Stadt. Geniale Bauten wie das Baptisterium San Giovanni, der Dom oder der Glockenturm Campanile di Giotto beeindrucken durch ihre Vollkommenheit.

Ein Highlight zu jeder Jahreszeit

... ist außerdem die älteste Brücke der Stadt, die Ponte Vecchio, die sich imposant über den in der Sommerhitze flirrenden Arno spannt. Viel Grün bietet der traumhafte Renaissance-Garten Giardino Bardini, der sich voller Blumen, Kanäle, Brunnen und Statuen präsentiert. Im Sommer blüht die große Glyzinienpergola, wobei der Duft der Glyzinie (Blauregen) zusammen mit dem der Schwertlilien und Hortensien regelrecht betörend wirkt.

Ein Highlight zu jeder Jahreszeit

... ist außerdem die älteste Brücke der Stadt, die Ponte Vecchio, die sich imposant über den in der Sommerhitze flirrenden Arno spannt. Viel Grün bietet der traumhafte Renaissance-Garten Giardino Bardini, der sich voller Blumen, Kanäle, Brunnen und Statuen präsentiert. Im Sommer blüht die große Glyzinienpergola, wobei der Duft der Glyzinie (Blauregen) zusammen mit dem der Schwertlilien und Hortensien regelrecht betörend wirkt.

Fiesole: Sommerfrische mit Traumblick auf Florenz

Elf Kilometer nördlich von Florenz und etwas höher liegt die malerische Ortschaft Fiesole. Seit dem 15. Jahrhundert wird sie von den Florentinern als Sommerfrische geschätzt – bietet sie doch die Möglichkeit, in ruhigen, schattigen Gassen dem Großstadttrubel zu entkommen und gleichzeitig den schönsten Ausblick auf Florenz zu genießen. Eine willkommene Abkühlung an besonders heißen Tagen bieten außerdem Besichtigungen des Doms S. Romolo und des Franziskanerklosters San Francesco.

Fiesole: Sommerfrische mit Traumblick auf Florenz

Elf Kilometer nördlich von Florenz und etwas höher liegt die malerische Ortschaft Fiesole. Seit dem 15. Jahrhundert wird sie von den Florentinern als Sommerfrische geschätzt – bietet sie doch die Möglichkeit, in ruhigen, schattigen Gassen dem Großstadttrubel zu entkommen und gleichzeitig den schönsten Ausblick auf Florenz zu genießen. Eine willkommene Abkühlung an besonders heißen Tagen bieten außerdem Besichtigungen des Doms S. Romolo und des Franziskanerklosters San Francesco.

Pisa: besondere Augenblicke bei Nacht

2001 wurde Pisas Wahrzeichen, der Schiefe Turm, für sieben Millionen Euro saniert. Es gelang ansatzweise sogar eine Aufrichtung – ein einzigartiges Spektakel, bei dem Bergsteiger mithalfen. Seither darf der Turm aus dem kostbaren Carrara-Marmor wieder von Besuchern bestiegen werden. In den Sommermonaten sollte man für eine Besichtigung des Bauwerks möglichst früh in die Stadt kommen, um sich allzu lange Wartezeiten zu ersparen. Oder noch besser: nachts. Zusammen mit dem daneben stehenden, angestrahlten Duomo ergibt sich bei Einbruch der Dunkelheit ein atmosphärisches Bild.

Pisa: besondere Augenblicke bei Nacht

2001 wurde Pisas Wahrzeichen, der Schiefe Turm, für sieben Millionen Euro saniert. Es gelang ansatzweise sogar eine Aufrichtung – ein einzigartiges Spektakel, bei dem Bergsteiger mithalfen. Seither darf der Turm aus dem kostbaren Carrara-Marmor wieder von Besuchern bestiegen werden. In den Sommermonaten sollte man für eine Besichtigung des Bauwerks möglichst früh in die Stadt kommen, um sich allzu lange Wartezeiten zu ersparen. Oder noch besser: nachts. Zusammen mit dem daneben stehenden, angestrahlten Duomo ergibt sich bei Einbruch der Dunkelheit ein atmosphärisches Bild.

Livorno: pulsierende Hafenstimmung genießen

Livorno, rund 20 Kilometer südlich von Pisa gelegen, ist der wichtigste Hafen der Toskana. Mit seinen vielen kleinen Kanälen erinnert das Stadtviertel Venezia Nuova an Venedig und lädt gleichzeitig zum Flanieren zwischen historischen Gebäuden ein. Pulsierend wird die Atmosphäre im Sommer: Ende Juni bis Anfang Juli finden diverse Ruderwettkämpfe statt – zum Teil bei Nacht. Äußerst lohnend ist auch ein Besuch Ende Juli: Dann füllt das Spektakel Effetto Venezia die Gassen der Stadt mit Musik, Theater und Tanz.

Livorno: pulsierende Hafenstimmung genießen

Livorno, rund 20 Kilometer südlich von Pisa gelegen, ist der wichtigste Hafen der Toskana. Mit seinen vielen kleinen Kanälen erinnert das Stadtviertel Venezia Nuova an Venedig und lädt gleichzeitig zum Flanieren zwischen historischen Gebäuden ein. Pulsierend wird die Atmosphäre im Sommer: Ende Juni bis Anfang Juli finden diverse Ruderwettkämpfe statt – zum Teil bei Nacht. Äußerst lohnend ist auch ein Besuch Ende Juli: Dann füllt das Spektakel Effetto Venezia die Gassen der Stadt mit Musik, Theater und Tanz.

Anchiano: die Toskana mit da Vincis Augen sehen

In dem kleinen Dorf Anchiano wandeln Besucher auf den Spuren von Leonardo da Vinci. Dort soll das große Genie in einem einfachen Bauernhaus geboren worden sein – und nicht etwa, wie sein Name da Vinci nahelegt, im Nachbarstädtchen Vinci. Von einem hübschen Wanderweg aus, der in das historische Zentrum Anchianos führt, sieht man die von ausladenden Weinbergen und alten Olivenbäumen geprägte Umgebung, wie schon der Maler sie sah. Mangels weiterer Besiedlung hat sich die Landschaft, die da Vinci bei seiner Kunst inspirierte, seit Jahrhunderten kaum verändert.

Anchiano: die Toskana mit da Vincis Augen sehen

In dem kleinen Dorf Anchiano wandeln Besucher auf den Spuren von Leonardo da Vinci. Dort soll das große Genie in einem einfachen Bauernhaus geboren worden sein – und nicht etwa, wie sein Name da Vinci nahelegt, im Nachbarstädtchen Vinci. Von einem hübschen Wanderweg aus, der in das historische Zentrum Anchianos führt, sieht man die von ausladenden Weinbergen und alten Olivenbäumen geprägte Umgebung, wie schon der Maler sie sah. Mangels weiterer Besiedlung hat sich die Landschaft, die da Vinci bei seiner Kunst inspirierte, seit Jahrhunderten kaum verändert.

Es heißt, der Maler habe vor allem durch seine stundenlangen Naturbeobachtungen gelernt. Betrachten wir beispielsweise sein Gemälde „Madonna Litta“, können wir darauf den Sommerhimmel vor der Kulisse der Toskana bewundern – und umgekehrt in Anchiano die Bilder des Meisters in der Landschaft.

Es heißt, der Maler habe vor allem durch seine stundenlangen Naturbeobachtungen gelernt. Betrachten wir beispielsweise sein Gemälde „Madonna Litta“, können wir darauf den Sommerhimmel vor der Kulisse der Toskana bewundern – und umgekehrt in Anchiano die Bilder des Meisters in der Landschaft.