Die Kanaren sind ein beliebtes Urlaubziel – und das vollkommen zu Recht! Alle sieben „Inseln des ewigen Frühlings“, so ihr Beiname, haben ihre ganz eigenen Reize. Teneriffa, die größte Kanareninsel, ist zugleich die beliebteste. Das mag an ihrer Vielseitigkeit liegen, denn Aktivurlauber kommen dort ebenso auf ihre Kosten wie Kulturinteressierte und solche, die einfach in Ruhe entspannen möchten. Tatsächlich gibt es auf Teneriffa so viel zu erleben, dass es schwerfällt, sich auf bestimmte Attraktionen festzulegen. Wir haben ein paar Entscheidungshilfen für Sie gesammelt.

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Die Kanaren sind ein beliebtes Urlaubziel – und das vollkommen zu Recht! Alle sieben „Inseln des ewigen Frühlings“, so ihr Beiname, haben ihre ganz eigenen Reize. Teneriffa, die größte Kanareninsel, ist zugleich die beliebteste. Das mag an ihrer Vielseitigkeit liegen, denn Aktivurlauber kommen dort ebenso auf ihre Kosten wie Kulturinteressierte und solche, die einfach in Ruhe entspannen möchten. Tatsächlich gibt es auf Teneriffa so viel zu erleben, dass es schwerfällt, sich auf bestimmte Attraktionen festzulegen. Wir haben ein paar Entscheidungshilfen für Sie gesammelt.

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Wie vom anderen Stern: Nationalpark El Teide

Ein paar Superlative zum Nationalpark El Teide: Er ist das größte und älteste Schutzgebiet der Kanaren. Mit drei Millionen Touristen pro Jahr ist er der meistbesuchte Nationalpark Europas. Der Pico del Teide in seiner Mitte ist mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens und zugleich der dritthöchste Inselvulkan der Welt. Seit 2007 gehört das Areal zum UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Besuch lohnt sich schon aufgrund der Landschaft, die bisweilen an einen fremden Stern erinnert: Bizarre Gesteinsformationen, Krater und versteinerte Lavaflüsse wechseln sich mit exotischen Pflanzen, Pinien- und Kiefernwäldern ab. Von verschiedenen Aussichtspunkten auf dem majestätischen Vulkangipfel hat man einen herrlichen Ausblick auf Teneriffa und die Nachbarinseln. Bedeckter Himmel? Macht nichts, von hier sieht selbst ein Wolkenmeer gut aus. Und dank einer Seilbahn können auch Wandermuffel die herrliche Aussicht genießen.

Wie vom anderen Stern: Nationalpark El Teide

Ein paar Superlative zum Nationalpark El Teide: Er ist das größte und älteste Schutzgebiet der Kanaren. Mit drei Millionen Touristen pro Jahr ist er der meistbesuchte Nationalpark Europas. Der Pico del Teide in seiner Mitte ist mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens und zugleich der dritthöchste Inselvulkan der Welt. Seit 2007 gehört das Areal zum UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Besuch lohnt sich schon aufgrund der Landschaft, die bisweilen an einen fremden Stern erinnert: Bizarre Gesteinsformationen, Krater und versteinerte Lavaflüsse wechseln sich mit exotischen Pflanzen, Pinien- und Kiefernwäldern ab. Von verschiedenen Aussichtspunkten auf dem majestätischen Vulkangipfel hat man einen herrlichen Ausblick auf Teneriffa und die Nachbarinseln. Bedeckter Himmel? Macht nichts, von hier sieht selbst ein Wolkenmeer gut aus. Und dank einer Seilbahn können auch Wandermuffel die herrliche Aussicht genießen.

Hiking, Höhlen & Hexen: Unterwegs im Anaga-Gebirge

Das Anaga-Gebirge im Nordosten Teneriffas erkundet man am besten auf einer ausgedehnten Hiking-Tour. Mit seinen schroffen Erhebungen ist das dicht bewaldete Gebiet ein beliebtes Wanderziel. Dass das bis zu 1.000 Meter hohe Gebirgsmassiv oft von Wolken umhüllt ist, schadet seiner Magie keineswegs. Im Gegenteil: Gerade dadurch versprüht es einen einzigartigen Charme. Überzeugen sie sich am besten auf einem der unzähligen Wanderwege selbst: Besonders beliebt ist beispielsweise die Tour vom Küstenort Punta del Hidalgo zum Chinamada, wo noch heute einige Tinerfeños – so heißen die Einwohner Teneriffas – in Wohnhöhlen aus Vulkangestein leben. Und keine Sorge: Dass es im Anaga-Gebirge von Hexen und Gespenstern nur so wimmelt, ist natürlich nur Aberglaube!

Hiking, Höhlen & Hexen: Unterwegs im Anaga-Gebirge

Das Anaga-Gebirge im Nordosten Teneriffas erkundet man am besten auf einer ausgedehnten Hiking-Tour. Mit seinen schroffen Erhebungen ist das dicht bewaldete Gebiet ein beliebtes Wanderziel. Dass das bis zu 1.000 Meter hohe Gebirgsmassiv oft von Wolken umhüllt ist, schadet seiner Magie keineswegs. Im Gegenteil: Gerade dadurch versprüht es einen einzigartigen Charme. Überzeugen sie sich am besten auf einem der unzähligen Wanderwege selbst: Besonders beliebt ist beispielsweise die Tour vom Küstenort Punta del Hidalgo zum Chinamada, wo noch heute einige Tinerfeños – so heißen die Einwohner Teneriffas – in Wohnhöhlen aus Vulkangestein leben. Und keine Sorge: Dass es im Anaga-Gebirge von Hexen und Gespenstern nur so wimmelt, ist natürlich nur Aberglaube!

Phantastische Pflanzen (und wo sie zu finden sind): Drago Milenario

In der Nähe des Städtchens Icod de los Vinos im Norden Teneriffas steht ein lebendiges Denkmal: der Drachenbaum „Drago Milenario“. Der Name ist etwas irreführend, denn genaugenommen ist „Drago“ weder ein Baum (sondern ein Agavengewächs) noch 1.000 Jahre alt (sondern vermutlich höchstens 500). Zu einem der wichtigsten Symbole der Insel hat er es dennoch gebracht: Mit etwa 16 Metern Höhe und rund 6 Metern Umfang ist er der größte seiner Art auf den Kanaren. Sein blutrotes Harz hat zudem angeblich eine heilende Wirkung. Die Tinerfeños verehren den alten Drachenbaum so sehr, dass er in zahlreichen Kunstwerken verewigt wurde und früher sogar auf dem 1.000-Peseten-Schein abgebildet war. Zu finden ist die phantastische Pflanze – gemeinsam mit vielen anderen auf Teneriffa heimischen Gewächsen – im idyllischen Parque del Drago, den man auf geführten Touren erkunden kann.

Phantastische Pflanzen (und wo sie zu finden sind): Drago Milenario

In der Nähe des Städtchens Icod de los Vinos im Norden Teneriffas steht ein lebendiges Denkmal: der Drachenbaum „Drago Milenario“. Der Name ist etwas irreführend, denn genaugenommen ist „Drago“ weder ein Baum (sondern ein Agavengewächs) noch 1.000 Jahre alt (sondern vermutlich höchstens 500). Zu einem der wichtigsten Symbole der Insel hat er es dennoch gebracht: Mit etwa 16 Metern Höhe und rund 6 Metern Umfang ist er der größte seiner Art auf den Kanaren. Sein blutrotes Harz hat zudem angeblich eine heilende Wirkung. Die Tinerfeños verehren den alten Drachenbaum so sehr, dass er in zahlreichen Kunstwerken verewigt wurde und früher sogar auf dem 1.000-Peseten-Schein abgebildet war. Zu finden ist die phantastische Pflanze – gemeinsam mit vielen anderen auf Teneriffa heimischen Gewächsen – im idyllischen Parque del Drago, den man auf geführten Touren erkunden kann.

Teneriffas Strände: Darf’s ein bisschen Meer sein?

Da Teneriffa eine Insel ist, darf ein Strandbesuch natürlich nicht fehlen. Wer möchte, kann sich an jedem Urlaubstag einen anderen Beach-Traum erfüllen: El Médano im Südosten etwa ist aufgrund der dort vorherrschenden kräftigen Winde vor allem bei Wind- und Kitesurfern beliebt. Das klare Wasser vor Adeje im Südwesten macht den Playa Paraíso ideal für Taucher und Schnorchler. Ebenfalls im Südwesten liegt Las Américas, einer der beliebtesten Küstenabschnitte der Insel. Die Strände des Ortes führen flach ins Meer, sodass sie sich hervorragend für Familien und all jene eignen, die ruhige Gewässer bevorzugen. Ähnlich sieht es bei Las Teresitas nahe Santa Cruz aus, wo durch ein künstlich angelegtes Riff nur sehr wenig Wellengang herrscht. Seine goldgelbe Farbe verdankt der Strand übrigens eigens importiertem Sand aus der Sahara. Teresita gilt als einer der schönsten Strände Teneriffas und ist auch bei Einheimischen sehr beliebt. Und wer es ursprünglich mag und tolle Fotomotive sucht, besucht den Playa de Benijo im Nordosten, wo sich gigantische Wellen an einem von Vulkanfelsen umsäumten schwarzen Sandstrand brechen. Den fotogenen Strand erreicht man nur über eine steile Treppe – aber jede Stufe lohnt sich!

TEXT Erik Gürges, BILD Toni B. Gunner

Teneriffas Strände: Darf’s ein bisschen Meer sein?

Da Teneriffa eine Insel ist, darf ein Strandbesuch natürlich nicht fehlen. Wer möchte, kann sich an jedem Urlaubstag einen anderen Beach-Traum erfüllen: El Médano im Südosten etwa ist aufgrund der dort vorherrschenden kräftigen Winde vor allem bei Wind- und Kitesurfern beliebt. Das klare Wasser vor Adeje im Südwesten macht den Playa Paraíso ideal für Taucher und Schnorchler. Ebenfalls im Südwesten liegt Las Américas, einer der beliebtesten Küstenabschnitte der Insel. Die Strände des Ortes führen flach ins Meer, sodass sie sich hervorragend für Familien und all jene eignen, die ruhige Gewässer bevorzugen. Ähnlich sieht es bei Las Teresitas nahe Santa Cruz aus, wo durch ein künstlich angelegtes Riff nur sehr wenig Wellengang herrscht. Seine goldgelbe Farbe verdankt der Strand übrigens eigens importiertem Sand aus der Sahara. Teresita gilt als einer der schönsten Strände Teneriffas und ist auch bei Einheimischen sehr beliebt. Und wer es ursprünglich mag und tolle Fotomotive sucht, besucht den Playa de Benijo im Nordosten, wo sich gigantische Wellen an einem von Vulkanfelsen umsäumten schwarzen Sandstrand brechen. Den fotogenen Strand erreicht man nur über eine steile Treppe – aber jede Stufe lohnt sich!

TEXT Erik Gürges, BILD Toni B. Gunner

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