Informationen zum Hafen Puerto de La Estaca
Größe
El Hierro ist die westlichste und mit einer Fläche von rund 270 km² die kleinste der sieben Kanarischen Inseln. Dort leben über 10.600 Einwohner.
Klima
Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über ziemlich gleichmäßig zwischen 16 und 23 °C. Verantwortlich für die geringen Temperaturschwankungen sind die Passatwinde und der Kanarenstrom.
Politik
Die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln besitzen Autonomie-Status. Lanzarote gehört zur spanischen Region Las Canarias und ist der EU erst nach einigen Zugeständnissen beigetreten.
- Sprache:
- Spanisch
- Währung:
- Euro (EUR)
- Zeitzone:
- Atlantic/Canary
Ankunft im Hafen La Estaca
Der Hafen selbst ist ein verschlafenes kleines Zentrum mit wenigen Häusern um den langen Anlegeplatz herum. Hier liegen neben großen Schiffen auch viele kleinere Motor- und Segelboote. Am nahe gelegenen Ufer, das sich vor einer hübschen Kulisse aus aufragenden Felsen erstreckt, können Sie Fischern bei der Arbeit zuschauen oder ein Getränk in einer Bar nehmen.
Die Inselhauptstadt Valverde
Vom Hafen Puerto de la Estaca windet sich eine Serpentinenstraße 600 m hinauf in die Berge in Richtung Inselhauptstadt Valverde. Nach rund 8 km, die Sie entlang schöner Landschaft zurücklegen, fahren Sie in die Stadt ein, die in der Zeit vor der Eroberung durch Spanien Amoco hieß.
Die Einwohner der Insel nennen Valverde schlicht La Villa, die Kleinstadt, und die Hauptstraße La Calle, die Straße. Das Leben ist ruhig und entspannt. Partystrände wie in Las Palmas hat El Hierro nicht im Angebot. Es geht gemütlich und dörflich zu in der einzigen Hauptstadt der Kanaren. Schlendern Sie durch kleine Gässchen und kehren Sie in gemütliche Geschäfte und Bars ein.
Der Heilige Baum der Ureinwohner
Dafür wartet die Insel mit um so mehr Sehenswürdigkeiten auf. Besuchen Sie den Garoé-Baum, der sogar im Wappen El Hierros verewigt ist. Alte Legenden ranken sich um den Heiligen Baum der Insel, dessen Krone scheinbar in die tief hängenden Wolken ragt. Dort kondensiert Feuchtigkeit aus der Luft, die schon den Bimbaches, den Ureinwohnern El Hierros, auch in Trockenzeiten ausreichend Wasser sicherte.
In der Nähe von Puerto de la Estaca liegt der beliebte Aussichtspunkt Mirador de las Playas und das staatliche Hotel Parador de El Hierro. Die Paradores sind meist in historischen Gebäuden untergebracht und strahlen einen besonderen Charme aus. Auf der Hotelterrasse lässt sich während einer Inselrundfahrt ein stilvoller Zwischenstopp einlegen.
Unterwegs im Biosphärenreservat
El Hierro ist seit dem Jahr 2000 als UNESCO Biosphärenreservat ausgewiesen und seit 2014 Geopark. Die Landschaft und die Flora gestalten sich entsprechend einzigartig und vielfältig: Vulkanlandschaften mit bizarren Lavaformationen wechseln sich mit einem atemberaubenden Hochplateau aus kraftvollen Bergmassiven und idyllischen Pinien- und Lorbeerwäldern ab. Im Nordwesten blühen dagegen wunderschöne Weingärten und Obstplantagen. Herrlich wandern können Sie in der Gemeinde El Pinar, in der sich Kiefernwälder harmonisch an Vulkanhänge schmiegen. Auch die Fauna kann sich auf der Insel entfalten: Vor allem Eidechsen fühlen sich wohl sowie zahlreiche Vögel.
Besuchen Sie auch das Gebiet um El Sabinar im Westen der Insel. Jahrhunderte alte Phönizische Wacholder trotzen hier dem ständigen Wind. Die bizarren Bäume sind beliebte Fotomotive, vor allem, wenn sie wie durch eine Blende aus dem feuchten Nebel auftauchen.
Ausflug in den Süden El Hierros
An der Südwestküste befinden sich das Dorf La Restinga und mit diesem der zweite Hafen El Hierros. Er gilt als der südlichste Punkt Spaniens. Die Menschen leben hier vom Fischfang und von Urlaubern. Von hier lassen sich Ausflüge mit dem Schiff unternehmen.
Das nahegelegene Meeresschutzgebiet Mar de las Calmas, das Meer der Stille, ist ein Unterwasserparadies. Vor allem Taucher machen hier Urlaub. Jedes Jahr im Frühjahr findet in La Restinga ein sehenswertes Festival für Unterwasserfotografie statt.
Besuch im Norden der Insel
Im Nordwesten El Hierros liegt die Gemeinde La Frontera. Vom Rand des ehemaligen Vulkans, von der Cumbre, windet sich eine Straße in engen Kurven den steilen Hang hinab bis in den Ort. Hier lässt sich die Kirche Nuestra Señora de la Candelaria besichtigen oder unter freiem Himmel in der Lucha-Canaria-Arena dem traditionellen kanarischen Ringkampf beiwohnen. Um jeden Preis wollen die Athleten gewinnen. Gekämpft wird barfuß, Tritte und Schläge sind tabu. Der Gewinner hilft dem Verlierer auf und begleitet ihn ehrenhaft aus der Arena.
Vom Dorf Frontera erreichen Sie das Naturschwimmbecken Charco Azul. Es ist eine Blaue Lagune an der schroffen Felsküste El Hierros, die gerade bei heißem Wetter im Sommer zu einem Bad im Meer einlädt.
Kunst und Architektur
Auf der Fahrt von Frontera zurück zum Schiff bietet sich ein Stopp am Aussichtspunkt Mirador de La Peña im Norden der Insel an. Der Künstler Cesar Manrique, der auf der Kanareninsel Lanzarote zu Hause war, schuf dieses architektonische Highlight im Jahr 1993. Typisch für Manrique ist der perfekt in den roten Lavagestein integrierte Bau. Aus Kultur und Natur wird Landschaft für alle Sinne.
Im Inneren gelangen Sie über hölzerne Treppen in ein Restaurant mit Aussichtsterrasse. Spanische und internationale Spezialitäten werden hier serviert. Der Panoramablick über das Tal von El Golfo und den Atlantik ist vor allem im Licht der untergehenden Sonne atemberaubend, wenn kleine Wolken auf Augenhöhe vorbeiziehen und unter Ihnen das Meer glitzert. Eine Kreuzfahrt nach El Hierro werden Sie bei diesem Anblick niemals vergessen.
Mit AIDA steuern Sie nach El Hierro auch Las Palmas auf Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote sowie weiter südlich die Kapverdischen Inseln an. Genießen Sie an Bord Ihres Schiffes eine luxuriöse Reise für einen besonderen Urlaub.