Kreuzfahrt nach Akureyri ins Land der Fjorde und Vulkane

Akureyri – ein Name wie aus einer geheimnisvollen Island-Saga! Denken Sie dabei an klirrendes Eis, sanfte Hügel und Mitternachtssonne? Von klirrender Kälte werden sie hier nicht gepackt, denn die winterlichen Temperaturen gehen selten unter -6 °C. Unternehmen Sie aber eine Kreuzfahrt im Sommer, kommen Sie in den Genuss der Mitternachtssonne.

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Informationen zum Hafen Akureyri

Größe

Akureyri mit ca. 18.000 Einwohnern liegt am Ende des 90 Kilometer langen Eyjafjördur im Norden der Insel Island. Island, knapp unterhalb des Polarkreises gelegen, ist mit 103.000 km2 die zweitgrößte Insel Europas.

Klima

Der Golfstrom sorgt trotz der nördlichen Lage für ein gemäßigtes Klima. Die Sommer in Island sind relativ kühl, das Wetter ist allgemein recht wechselhaft. Die Temperaturen im Sommer liegen zwischen 10 und 15 °C.

Politik

Island ist seit 1944 eine Republik, aus diesem Jahr stammt auch die Verfassung. Das Parlament heißt Althing.

Sprache:
Isländisch
Währung:
Isländische Krone (ISK)
Zeitzone:
Atlantic/Reykjavik

AIDA Kreuzfahrten nach Akureyri

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Akureyri ist eine Hafenstadt in Nordisland, am Ende des langgezogenen tiefen Fjords Eyjafjörður. Nur knappe 50 km vom nördlichen Polarkreis entfernt ist der Ort mit vielerlei staunenswerten Naturschauspielen beschenkt. Rund 18.000 Einwohner zählt die Kleinstadt, dennoch ist sie – nach dem Ballungszentrum Reykjavík mit seinen Vororten – Islands viertgrößte Stadt. Hier erwartet Sie eine kleine Metropole im Norden Islands mit allen modernen Annehmlichkeiten, wie Boutiquen, Bars, Restaurants und Cafés, aber auch mit kulturellen Attraktionen, wie zahlreichen Museen, Events und der seit 1987 bestehenden Universität.

Interessantes aus der Geschichte

Die Gründer der Stadt waren Dänen, die 1602 einen Handelsposten auf Island errichteten. Sie befanden den tiefen Fjord und den steil abfallenden Meeresgrund als ideal für den Bau eines Hafens, denn das Wasser gefriert hier nicht. Als der Ort 1786 Stadtrechte erhielt, lebten gut 250 Menschen in Akureyri. Erst nachdem in Island die Handelsgesetze gelockert wurden, kamen ab 1840 Lohnarbeiter, Handwerker, Reeder und Kaufleute aus Reykjavik und anderen Orten nach Akureyri.

Die Einwohner von Akureyri waren wohl ein streitbares Volk: So heißt es, die Handwerker im Norden der Stadt hätten im ständigen Zwist mit den im Süden ansässigen Kaufleuten gelegen. Sogar die Menntaskóli – die Schule der Stadt – musste penibel auf der eigens ausgemessenen Bezirksgrenze gebaut werden. Sie ist heute die älteste Schule (1880) des Ortes. Zum Wohlstand kam die Stadt erst ab 1900 mit der Gründung der Handelsgesellschaft „Eyfirðinga og Akureyrar“.

Akureyri heute

Akureyri unterhält die größten Reedereien von Island. Traditionell lebt man hier von der enormen Fischereiflotte. Ökologische und ökonomische Auswirkungen hat jedoch die Überfischung, an der die Gewässer Islands schon lange leiden. Zunehmend an Bedeutung gewinnen hingegen die neue Hightechindustrie sowie die Tourismusbranche: Neben Reykjavik ist Akureyri das größte Dienstleistungszentrum des Landes.

Dieser sympathische Hafen von Akureyri ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Ausflüge und vielerlei Aktivitäten in der Natur. Er wurde für den Titel „Hafen des Jahres 2017“ durch den Seatrade Kreuzfahrtpreis nominiert. Um vom Hafen und Ihrem Schiff zum Ortszentrum zu gelangen, reichen wenige Minuten zu Fuß.

Sehenswürdigkeiten in Akureyri

Mit einer Karte in der Hand entdecken Sie problemlos die Sehenswürdigkeiten des Ortes, darunter etwa Akureyrarkirkja: die „Kirche von Akureyri“. Bemerkenswert sind die Glasfenster, von denen eines aus der Kathedrale von Coventry, England stammt und 400 Jahre alt ist. Die Kirche selbst wurde erst 1940 von dem berühmten isländischen Architekten Guðjón Samúelsson errichtet. Auch deutsche Anteile finden Sie in dem Gotteshaus: Im Inneren beherbergt es eine im bayerischen Oettingen gefertigte Orgel.

Eine Stippvisite wert ist das auch Kunstmuseum in der ehemaligen Molkerei mit einer interessanten Sammlung besonders an moderner Kunst.

Pflanzenfreunde kommen im 1910 angelegten Botanischen Garten auf ihre Kosten: Hier wachsen und gedeihen Pflanzen, die sich der arktischen Region angepasst haben. Dabei ist auch die eine oder andere Pflanze, die eher in mediterranen Gefilden erwartet wird – sehr spannend.

Die Umgebung Akureyris

Auch die Umgebung Akureyris hat einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Laufás-Hof zum Beispiel liegt nur wenige km von Akureyri entfernt und ist ein sehenswerter Bauernhofkomplex aus der Zeit um 1850. Die Ähnlichkeit mit einem grasbewachsenen Hügel verdankt er seiner Bauweise aus Torf- und Grassoden.

In den nahen Flussauen brüten zahlreiche Eiderenten: Diesen Vögeln verdankten die Einwohner Akureyris jedes Jahr bis zu 100 Kilogramm Daunenfedern.

Mývatn, der „Mückensee“, liegt im Nordosten der Insel und ist mit seinen 37 km² der viertgrößte See des Landes. Dabei misst seine tiefste Stelle nur fünf m. Er ist umgeben von bizarren Vulkanformationen und wartet mit einem Wellnessbad der besonderen Art auf. Genießen Sie hier ein Bad im warmen Vulkanwasser und einer wohltuenden Mischung aus Silikaten, geothermalen Mikroorganismen und Mineralien.

Die Umgebung um Mývatn zeugt von der auf der Insel überaus präsenten vulkanischen Tätigkeit. Bezeichnenderweise heißt der markanteste Vulkanhügel Dimmuborgir auch die „dunkle Burg“: Das zerklüftete Gebiet gleicht einem Irrgarten, und erinnert an Ruinen alter Burgen.

Bei Námaskard brodelt es in Schlammpfuhlen und bei Skutustaðir stoßen Sie auf faszinierende Pseudokrater. Goðafoss (Godafoss), der „Wasserfall der Götter“, liegt auf halben Weg zwischen Akureyri und Mývatn. Trotz seiner geringen Tiefe von nur 12 m begeistert er Touristen aus allen Teilen der Welt und bietet ein unvergleichliches Naturschauspiel. Eine Sage berichtet, dass der norwegische König Olaf den Einheimischen mit einem Holzembargo drohte, wenn sie nicht zum Christentum übertreten. Um dem zu entgehen, warfen sie daraufhin ihre Götterstatuen in den Wasserfall.

Islandpferde und ihre Besonderheiten

Rund 70.000 Exemplare der Islandpferde leben auf Island. Strenge Gesetze schützen die Rasse vor Krankheiten und genetischer Vermischung. So darf beispielsweise kein Islandpferd, das Island verlassen hat, wieder zurück importiert werden. Berühmt sind die Pferde durch zwei Gangarten, die ihre Artgenossen nicht oder selten beherrschen: den Tölt und den Skeid, auch Pass genannt. Doch auch optisch haben die Pferde einiges zu bieten: Isländerpferde verfügen über den sogenannten Aalstrich, eine dunkelbraune Fellzeichnung, die von den Ohren des Pferdes durch die Mähne bis hin zum Schweif führt.

Definitiv einen Flug wert: die Insel Grimsey

Erleben Sie einen unvergesslichen Polarflug zu der Insel Grimsey, die circa 40 km nördlich der Küste von Akureyri liegt. Diese nur 5 km² große Insel beeindruckt mit bis zu 100 m steil abfallenden Klippen und zahlreichen dort nistenden Seevögeln. Sie berührt den Polarkreis außerdem auf 66°33' – und wer kann von sich behaupten, so weit nördlich gewesen zu sein?

Erkunden Sie auf einer Kreuzfahrt in den hohen Norden das einzigartige Island: Das Schiff kann Sie auch in die Hauptstadt Reykjavik oder in die Westfjorde bringen. Erkunden Sie auf dem Schiff auch die norwegische Küste bis hinauf zum Nordkap oder fahren Sie über Kirkwall auf den zu Schottland gehörenden Orkneys. Manche Routen überqueren den Atlantik bis an die amerikanische Ostküste. Wählen Sie eine Route, die Ihre Traumziele anfährt und erleben Sie eine unvergessliche Reise.