Game of Thrones“ ist mehr als eine TV-Serie. Es ist ein Kulturphänomen. Das Fantasy-Epos nach den Romanen von George R. R. Martin gilt als eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen aller Zeiten und hat weltweit eine gigantische Fangemeinde. Zum Start der achten und letzten Staffel werfen wir einen Blick auf die fünf schönsten Drehorte der Rekordserie.

Teilen:

Game of Thrones“ ist mehr als eine TV-Serie. Es ist ein Kulturphänomen. Das Fantasy-Epos nach den Romanen von George R. R. Martin gilt als eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen aller Zeiten und hat weltweit eine gigantische Fangemeinde. Zum Start der achten und letzten Staffel werfen wir einen Blick auf die fünf schönsten Drehorte der Rekordserie.

Teilen:

Malta: Ein Lied von Meer und Felsen

Als 2011 die erste Staffel von „Game of Thrones“ gedreht wurde, diente die Mittelmeerinsel Malta als Schauplatz für Königsmund. Das prunkvolle Tor, durch das Catelyn Stark und Rodrik Cassel in die Hauptstadt der Sieben Königslande reiten, ist in Wahrheit das alte Stadttor von Mdina. Fort Manoel, eine im Nordosten gelegene Befestigungsanlage aus dem frühen 18. Jahrhundert, diente im Finale der ersten Staffel als Große Septe von Baelor. Wir erinnern uns: Auf dem Vorplatz des fiktiven Gotteshauses sprach König Joffrey sein Urteil über Ned Stark. Und auch die Vermählung von Daenerys Targaryen und Khal Drogo wurde auf Malta gedreht – auf der kleinen Schwesterinsel Gozo, um genau zu sein. Die wüste Dothraki-Hochzeit inszenierten die Macher vor dem natürlichen Felsentor Azure Window. Wer heute nach Gozo reist, um diesen Schauplatz zu besuchen, wird allerdings enttäuscht: Der eindrucksvolle Kalksteinbogen stürzte während eines Sturms im März 2017 ins Meer.

Malta: Ein Lied von Meer und Felsen

Als 2011 die erste Staffel von „Game of Thrones“ gedreht wurde, diente die Mittelmeerinsel Malta als Schauplatz für Königsmund. Das prunkvolle Tor, durch das Catelyn Stark und Rodrik Cassel in die Hauptstadt der Sieben Königslande reiten, ist in Wahrheit das alte Stadttor von Mdina. Fort Manoel, eine im Nordosten gelegene Befestigungsanlage aus dem frühen 18. Jahrhundert, diente im Finale der ersten Staffel als Große Septe von Baelor. Wir erinnern uns: Auf dem Vorplatz des fiktiven Gotteshauses sprach König Joffrey sein Urteil über Ned Stark. Und auch die Vermählung von Daenerys Targaryen und Khal Drogo wurde auf Malta gedreht – auf der kleinen Schwesterinsel Gozo, um genau zu sein. Die wüste Dothraki-Hochzeit inszenierten die Macher vor dem natürlichen Felsentor Azure Window. Wer heute nach Gozo reist, um diesen Schauplatz zu besuchen, wird allerdings enttäuscht: Der eindrucksvolle Kalksteinbogen stürzte während eines Sturms im März 2017 ins Meer.

Dubrovnik: Königsmund an der Adria

Ab Staffel 2 löste Dubrovnik Malta als Drehort für Königsmund ab. Tatsächlich müssen sich Besucher der wunderschönen kroatischen Hafenstadt fast anstrengen, um nicht in einen der Serienschauplätze hineinzustolpern. Ihren textilfreien Bußgang am Ende der fünften Staffel beispielsweise trat Cersei Lennister in den Gassen der Altstadt an. Der Rote Burgfried, die Residenz des Königs, ist in Wirklichkeit die Festung Lovijenac, die etwas außerhalb auf einem Felsen über der Küste thront. Daenerys kletterte auf der berühmten Stadtmauer zum Minčeta-Turm empor, um ihre Drachen aus der Gewalt der Hexenmeister von Qarth zu befreien. Und wer einen Spaziergang durch die Palastgärten von Königsmund unternehmen möchte, fährt einfach in den Botanischen Garten Trsteno Arboretum, der etwa 20 Minuten von Dubrovnik entfernt liegt. Hier finden sich sowohl Olenna Tyrells rosenumrankter Pavillon als auch die abgeschiedene Terrasse, auf der sich Bronn und Jaime Lennister heimlich zum Schwertkampf trafen. Übrigens: Auf dem Dubrovnik vorgelagerten Inselchen Lokrum entstanden einige Szenen, die sich in Qarth abspielen. Ein Besuch ist Pflicht, wenn Sie selbst einmal auf dem Eisernen Thron Platz nehmen möchten. Seit 2015 existiert dort ein kleines „Game of Thrones“-Museum, in dem sich unter anderem eine Nachbildung des messerscharfen Möbels befindet.

Dubrovnik: Königsmund an der Adria

Ab Staffel 2 löste Dubrovnik Malta als Drehort für Königsmund ab. Tatsächlich müssen sich Besucher der wunderschönen kroatischen Hafenstadt fast anstrengen, um nicht in einen der Serienschauplätze hineinzustolpern. Ihren textilfreien Bußgang am Ende der fünften Staffel beispielsweise trat Cersei Lennister in den Gassen der Altstadt an. Der Rote Burgfried, die Residenz des Königs, ist in Wirklichkeit die Festung Lovijenac, die etwas außerhalb auf einem Felsen über der Küste thront. Daenerys kletterte auf der berühmten Stadtmauer zum Minčeta-Turm empor, um ihre Drachen aus der Gewalt der Hexenmeister von Qarth zu befreien. Und wer einen Spaziergang durch die Palastgärten von Königsmund unternehmen möchte, fährt einfach in den Botanischen Garten Trsteno Arboretum, der etwa 20 Minuten von Dubrovnik entfernt liegt. Hier finden sich sowohl Olenna Tyrells rosenumrankter Pavillon als auch die abgeschiedene Terrasse, auf der sich Bronn und Jaime Lennister heimlich zum Schwertkampf trafen. Übrigens: Auf dem Dubrovnik vorgelagerten Inselchen Lokrum entstanden einige Szenen, die sich in Qarth abspielen. Ein Besuch ist Pflicht, wenn Sie selbst einmal auf dem Eisernen Thron Platz nehmen möchten. Seit 2015 existiert dort ein kleines „Game of Thrones“-Museum, in dem sich unter anderem eine Nachbildung des messerscharfen Möbels befindet.

Spanien: ungebeugt, ungezähmt – unübertroffen

Was haben die Regenten der Halbinsel Dorne im Süden von Westeros mit der spanischen Königsfamilie gemeinsam? Ganz einfach: Beide residieren im Palast Reales Alcázares. Letztere zumindest immer dann, wenn sie sich in Sevilla aufhalten – in der andalusischen Hauptstadt befindet sich das Schloss nämlich. Generell steht das liebste Urlaubsland der Deutschen auch bei den „Game of Thrones“-Machern hoch im Kurs. Die ebenso windige wie wunderschöne Nordküste Spaniens hatte ihren großen Auftritt in der siebten Staffel, als Daenerys in die verlassene Targaryen-Festung Drachenstein zurückkehrt. Die Steiltreppe, die wir zu sehen bekommen, gehört eigentlich zum Kloster San Juan de Gaztelugatxe; bei der Küste handelt es sich um den Playa de Itzurun nahe der Stadt Zumaia. Das südliche Spanien wiederum diente oft als Schauplatz, wenn Aufnahmen in heißen Regionen der Fantasiewelt realisiert werden mussten. Darunter fällt neben Dorne auch Meereen: Die Szene am Ende der fünften Staffel, in der sich Daenerys und ihre Gefolgschaft inklusive Drache Drogon gegen die Söhne der Harpyie zur Wehr setzten, entstand in der Stierkampfarena der andalusischen Kleinstadt Osuna. Und auch in Valencia findet sich ein bisschen Meereen: In Staffel 6 waren das Castillo Palacio de Peñíscola, aber auch Teile des historischen Stadtkerns zu sehen.

Spanien: ungebeugt, ungezähmt – unübertroffen

Was haben die Regenten der Halbinsel Dorne im Süden von Westeros mit der spanischen Königsfamilie gemeinsam? Ganz einfach: Beide residieren im Palast Reales Alcázares. Letztere zumindest immer dann, wenn sie sich in Sevilla aufhalten – in der andalusischen Hauptstadt befindet sich das Schloss nämlich. Generell steht das liebste Urlaubsland der Deutschen auch bei den „Game of Thrones“-Machern hoch im Kurs. Die ebenso windige wie wunderschöne Nordküste Spaniens hatte ihren großen Auftritt in der siebten Staffel, als Daenerys in die verlassene Targaryen-Festung Drachenstein zurückkehrt. Die Steiltreppe, die wir zu sehen bekommen, gehört eigentlich zum Kloster San Juan de Gaztelugatxe; bei der Küste handelt es sich um den Playa de Itzurun nahe der Stadt Zumaia. Das südliche Spanien wiederum diente oft als Schauplatz, wenn Aufnahmen in heißen Regionen der Fantasiewelt realisiert werden mussten. Darunter fällt neben Dorne auch Meereen: Die Szene am Ende der fünften Staffel, in der sich Daenerys und ihre Gefolgschaft inklusive Drache Drogon gegen die Söhne der Harpyie zur Wehr setzten, entstand in der Stierkampfarena der andalusischen Kleinstadt Osuna. Und auch in Valencia findet sich ein bisschen Meereen: In Staffel 6 waren das Castillo Palacio de Peñíscola, aber auch Teile des historischen Stadtkerns zu sehen.

Nordirland: Der Norden vergisst nicht

Wildromantische Landschaften, sturmgepeitschte Felsküsten, geheimnisvoll-düstere Wälder: Man muss nicht lange in Nordirland unterwegs sein, um zu verstehen, weshalb hier viele Szenen aus dem rauen Norden der Sieben Königslande realisiert wurden. Im Tollymore Forest Park an der Ostküste beispielsweise befindet sich die Stelle, an der die Stark-Kinder in der Pilotfolge ihre Schattenwölfe adoptierten. Sie möchten herausfinden, ob Sie ein talentierterer Bogenschütze sind als der junge Bran? Dann ab ins Castle Ward im County Down: In dem Schloss, das als Kulisse für den Stark-Stammsitz Winterfell diente, können Sie Ihre Treffsicherheit mit Pfeil und Bogen unter Beweis stellen. Beim imposanten Königsweg, auf dem Arya alias Arry aus Königsmund nach Norden floh, handelt es sich um die „Dark Hedges“, eine jahrhundertealte Buchenallee nahe Ballymoney im County Antrim. Etwas weiter nördlich, im Fischerdörfchen Ballintoy, erwachten die Eiseninseln zum Leben. Ebenfalls in Antrim, nämlich bei Larrybane, versammelte Renly Baratheon in der zweiten Staffel sein Heer. Und an gleicher Stelle musste Loras Tyrell im Zweikampf einsehen, dass Brienne von Tarth buchstäblich eine Nummer zu groß für ihn ist.

Nordirland: Der Norden vergisst nicht

Wildromantische Landschaften, sturmgepeitschte Felsküsten, geheimnisvoll-düstere Wälder: Man muss nicht lange in Nordirland unterwegs sein, um zu verstehen, weshalb hier viele Szenen aus dem rauen Norden der Sieben Königslande realisiert wurden. Im Tollymore Forest Park an der Ostküste beispielsweise befindet sich die Stelle, an der die Stark-Kinder in der Pilotfolge ihre Schattenwölfe adoptierten. Sie möchten herausfinden, ob Sie ein talentierterer Bogenschütze sind als der junge Bran? Dann ab ins Castle Ward im County Down: In dem Schloss, das als Kulisse für den Stark-Stammsitz Winterfell diente, können Sie Ihre Treffsicherheit mit Pfeil und Bogen unter Beweis stellen. Beim imposanten Königsweg, auf dem Arya alias Arry aus Königsmund nach Norden floh, handelt es sich um die „Dark Hedges“, eine jahrhundertealte Buchenallee nahe Ballymoney im County Antrim. Etwas weiter nördlich, im Fischerdörfchen Ballintoy, erwachten die Eiseninseln zum Leben. Ebenfalls in Antrim, nämlich bei Larrybane, versammelte Renly Baratheon in der zweiten Staffel sein Heer. Und an gleicher Stelle musste Loras Tyrell im Zweikampf einsehen, dass Brienne von Tarth buchstäblich eine Nummer zu groß für ihn ist.

Island: vom Feuer geküsst, von Eis umschlungen

Die Starks haben es schon immer gewusst: „Der Winter naht!“. In Island, diesem Naturwunder aus Vulkan- und Gletscherlandschaften, trifft dieses Credo die meiste Zeit des Jahres tatsächlich zu. Kein Wunder, dass der nordeuropäische Inselstaat als Szenerie für jenen klirrend kalten, optisch jedoch spektakulären Teil von Westeros gecastet wurde, der jenseits der Mauer liegt. In der Nähe des Sees Mývatn etwa befindet sich Dimmuborgir, ein bizarr geformtes Lavafeld. In der isländischen Mythologie kommt Dimmuborgir nicht sonderlich gut weg: Man sagt, dass dort menschenfressende Trolle ihr Unwesen treiben. In der Serie war es „nur“ die Wildling-Armee von Manke Rayder, die auf dem Weg nach Süden an der (völlig zu Unrecht) übel beleumdeten Felsformation eine Rast einlegte. Erinnern Sie sich, wie Jon, Tormund und Co. in der siebten Staffel zu ihrer Mission ins Land der Weißen Wanderer aufbrachen? Ihr Ausgangspunkt war die mächtige Festung Ostwacht an der See. Die stammt natürlich aus dem Computer – doch die imposante Umgebung befindet sich am Schwarzen Strand Reynisfjara unweit Islands südlichster Stadt Vík. Und der „Pfeilspitzen-Berg“, den der Trupp auf dem Weg nach Norden passiert? Der heißt eigentlich Kirkjufell, liegt im Westen auf der Halbinsel Snæfellsnes und galt schon vor seinem Serienauftritt als eines der berühmtesten Fotomotive des Landes. Dennoch: „Game of Thrones“ dürfte dem majestätischen Gipfel einen zusätzlichen Popularitätsschub verliehen haben!

Island: vom Feuer geküsst, von Eis umschlungen

Die Starks haben es schon immer gewusst: „Der Winter naht!“. In Island, diesem Naturwunder aus Vulkan- und Gletscherlandschaften, trifft dieses Credo die meiste Zeit des Jahres tatsächlich zu. Kein Wunder, dass der nordeuropäische Inselstaat als Szenerie für jenen klirrend kalten, optisch jedoch spektakulären Teil von Westeros gecastet wurde, der jenseits der Mauer liegt. In der Nähe des Sees Mývatn etwa befindet sich Dimmuborgir, ein bizarr geformtes Lavafeld. In der isländischen Mythologie kommt Dimmuborgir nicht sonderlich gut weg: Man sagt, dass dort menschenfressende Trolle ihr Unwesen treiben. In der Serie war es „nur“ die Wildling-Armee von Manke Rayder, die auf dem Weg nach Süden an der (völlig zu Unrecht) übel beleumdeten Felsformation eine Rast einlegte. Erinnern Sie sich, wie Jon, Tormund und Co. in der siebten Staffel zu ihrer Mission ins Land der Weißen Wanderer aufbrachen? Ihr Ausgangspunkt war die mächtige Festung Ostwacht an der See. Die stammt natürlich aus dem Computer – doch die imposante Umgebung befindet sich am Schwarzen Strand Reynisfjara unweit Islands südlichster Stadt Vík. Und der „Pfeilspitzen-Berg“, den der Trupp auf dem Weg nach Norden passiert? Der heißt eigentlich Kirkjufell, liegt im Westen auf der Halbinsel Snæfellsnes und galt schon vor seinem Serienauftritt als eines der berühmtesten Fotomotive des Landes. Dennoch: „Game of Thrones“ dürfte dem majestätischen Gipfel einen zusätzlichen Popularitätsschub verliehen haben!