Barcelona präsentiert eine Kunstsammlung, die sich nicht nur in über 50 Museen, sondern auch auf Straßen und Plätzen sowie in Höfen und Parks zeigt. Eingebettet in das urbane Leben, stilprägend für den städtischen Charakter. Das künstlerische Spektrum sucht dabei in der Welt seinesgleichen: Surrealismus, Expressionismus, Jugendstil, Modernismus, Pop-Art – nahezu jeder Stil scheint hier in Form von Bauwerken, Skulpturen und Objekten präsent zu sein.

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Barcelona präsentiert eine Kunstsammlung, die sich nicht nur in über 50 Museen, sondern auch auf Straßen und Plätzen sowie in Höfen und Parks zeigt. Eingebettet in das urbane Leben, stilprägend für den städtischen Charakter. Das künstlerische Spektrum sucht dabei in der Welt seinesgleichen: Surrealismus, Expressionismus, Jugendstil, Modernismus, Pop-Art – nahezu jeder Stil scheint hier in Form von Bauwerken, Skulpturen und Objekten präsent zu sein.

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El Cap de Barcelona

Auch der aus New York stammende Pop-Art- Künstler Roy Lichtenstein hat in Barcelona ein markantes Form-Statement hinterlassen. Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1992 schuf er an der Grenze von La Barceloneta und dem Port Vell den „Kopf von Barcelona“ – ein Fotomotiv, das bei keinem Besuch der Metropole fehlen darf. Und das soll etwas heißen an einem mit kunstvollen Skulpturen gesegneten Ort wie diesem. Bei der Gestaltung wählte Lichtenstein ganz bewusst die von Gaudí bekannten Mosaiken – als Hommage an den berühmtesten Sohn der Stadt.

Passeig de Colom, s / n, 08003 Barcelona

El Cap de Barcelona

Auch der aus New York stammende Pop-Art- Künstler Roy Lichtenstein hat in Barcelona ein markantes Form-Statement hinterlassen. Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1992 schuf er an der Grenze von La Barceloneta und dem Port Vell den „Kopf von Barcelona“ – ein Fotomotiv, das bei keinem Besuch der Metropole fehlen darf. Und das soll etwas heißen an einem mit kunstvollen Skulpturen gesegneten Ort wie diesem. Bei der Gestaltung wählte Lichtenstein ganz bewusst die von Gaudí bekannten Mosaiken – als Hommage an den berühmtesten Sohn der Stadt.

Passeig de Colom, s / n, 08003 Barcelona

Sagrada Família, Casa Batlló und Park Güell

„Ein Sühnetempel in der Tradition mittelalterlicher Kathedralen“: So sah Antoni Gaudí selbst sein unvollendetes Lebenswerk, die Sagrada Família. Vier Jahrzehnte lang baute er daran. Als er 1926 starb, hatte er lediglich einen Turm, die Krypta und die Ostfassade beendet. Die Nachwelt tat sich schwer, sein Werk in gebührender Genialität weiterzuführen, da es keine Originalbaupläne gab. Gaudí liebte es, zu experimentieren und vor allem die Natur als Vorbild zu nehmen. Insbesondere sein modernistisches Gebäude Casa Batlló führt dies eindrucksvoll vor Augen. Viele Details des UNESCO-Welterbes erinnern in ihrer Form an Tiere, die Steinsäulen zum Beispiel an Elefantenfüße. Wer noch mehr dieser der Natur nachgeahmten Elemente erleben und dabei einen spektakulären Ausblick genießen möchte, sollte dem Park Güell einen Besuch abstatten.

Sagrada Família: Carrer de Mallorca, 401, 08013 Barcelona

Casa Batlló: Passeig de Gràcia, 43, 08007 Barcelona

Park Güell: Carrer d'Olot, 08024 Barcelona

Sagrada Família, Casa Batlló und Park Güell

„Ein Sühnetempel in der Tradition mittelalterlicher Kathedralen“: So sah Antoni Gaudí selbst sein unvollendetes Lebenswerk, die Sagrada Família. Vier Jahrzehnte lang baute er daran. Als er 1926 starb, hatte er lediglich einen Turm, die Krypta und die Ostfassade beendet. Die Nachwelt tat sich schwer, sein Werk in gebührender Genialität weiterzuführen, da es keine Originalbaupläne gab. Gaudí liebte es, zu experimentieren und vor allem die Natur als Vorbild zu nehmen. Insbesondere sein modernistisches Gebäude Casa Batlló führt dies eindrucksvoll vor Augen. Viele Details des UNESCO-Welterbes erinnern in ihrer Form an Tiere, die Steinsäulen zum Beispiel an Elefantenfüße. Wer noch mehr dieser der Natur nachgeahmten Elemente erleben und dabei einen spektakulären Ausblick genießen möchte, sollte dem Park Güell einen Besuch abstatten.

Sagrada Família: Carrer de Mallorca, 401, 08013 Barcelona

Casa Batlló: Passeig de Gràcia, 43, 08007 Barcelona

Park Güell: Carrer d'Olot, 08024 Barcelona

Mosaic del Pla de l'Os

Joan Miró wurde 1893 in Barcelona geboren. Der Meister des Surrealen hinterließ ebenfalls an verschiedenen Stellen der Stadt unübersehbare Belege seines künstlerischen Schaffens. Das wohl bekannteste Beispiel liegt Spaziergängern auf der legendären Flaniermeile La Rambla zu Füßen: Über das kreisrunde „Mosaic del Pla de l’Os“ gehen seit 1976 jeden Tag Tausende von Menschen. Dass auf seinem Werk „herumgetrampelt“ wird, störte den Künstler nicht im Geringsten. Im Gegenteil: Gerade in dieser unmittelbaren Nähe lag für Miró der besondere Reiz. Im Jahr 1975 eröffnete auch die Fundació Joan Miró in Barcelona. Dieses Museum ist ein inspirierender Ort, um einen der vielseitigsten Künstler des 20. Jahrhunderts intensiv zu erfassen.

La Rambla, s / n, 08002 Barcelona

Mosaic del Pla de l'Os

Joan Miró wurde 1893 in Barcelona geboren. Der Meister des Surrealen hinterließ ebenfalls an verschiedenen Stellen der Stadt unübersehbare Belege seines künstlerischen Schaffens. Das wohl bekannteste Beispiel liegt Spaziergängern auf der legendären Flaniermeile La Rambla zu Füßen: Über das kreisrunde „Mosaic del Pla de l’Os“ gehen seit 1976 jeden Tag Tausende von Menschen. Dass auf seinem Werk „herumgetrampelt“ wird, störte den Künstler nicht im Geringsten. Im Gegenteil: Gerade in dieser unmittelbaren Nähe lag für Miró der besondere Reiz. Im Jahr 1975 eröffnete auch die Fundació Joan Miró in Barcelona. Dieses Museum ist ein inspirierender Ort, um einen der vielseitigsten Künstler des 20. Jahrhunderts intensiv zu erfassen.

La Rambla, s / n, 08002 Barcelona

Picasso-Museum

Pablo Picasso, der Kunstgigant der Klassischen Moderne, lebte von 1895 bis 1904 in Barcelona – während seiner berühmten „Blauen Periode“. Die meisten der im Picasso-Museum ausgestellten Werke stammen aus dieser Zeit. Nach und nach wurde die Sammlung von ihm selbst sowie von Freunden und seiner Witwe komplettiert. Das Museum erstreckt sich mittlerweile über fünf Paläste. Es lohnt sich also, genügend Zeit mitzubringen. Um die vielen Eindrücke zu verarbeiten, empfiehlt sich danach ein Besuch im Restaurant Els Quatre Gats: In diesem ehemaligen Künstlercafé hatte der 19-jährige Picasso im Jahr 1900 seine erste Ausstellung.

Carrer Montcada, 15 – 23, 08003 Barcelona

Picasso-Museum

Pablo Picasso, der Kunstgigant der Klassischen Moderne, lebte von 1895 bis 1904 in Barcelona – während seiner berühmten „Blauen Periode“. Die meisten der im Picasso-Museum ausgestellten Werke stammen aus dieser Zeit. Nach und nach wurde die Sammlung von ihm selbst sowie von Freunden und seiner Witwe komplettiert. Das Museum erstreckt sich mittlerweile über fünf Paläste. Es lohnt sich also, genügend Zeit mitzubringen. Um die vielen Eindrücke zu verarbeiten, empfiehlt sich danach ein Besuch im Restaurant Els Quatre Gats: In diesem ehemaligen Künstlercafé hatte der 19-jährige Picasso im Jahr 1900 seine erste Ausstellung.

Carrer Montcada, 15 – 23, 08003 Barcelona

Kreativität der Neuzeit

Street-Art ist heute ein Ausdruck von bunter Lebensfreude – und gleichermaßen auch ein Protest gegen das Gewöhnliche. Das gilt erst recht für einen Ort wie Barcelona, der durch die katalanischen Unabhängigkeitsbewegungen immer wieder zu einem Schmelztiegel politischer Statements und Emotionen wurde. Die Street-Art-Ikone Banksy und viele andere namhafte Straßenkünstler kamen nach dem Tod Diktator Francos in den 70er-Jahren in die Stadt und ließen sich vom neuen Geist der Freiheit inspirieren. Bunte Bilder erfüllten fortan die Stadt mit Farbe und Fröhlichkeit und ergänzten die Kunst der großen Meister Gaudí und Miró um mutige, neue Statements.

Kreativität der Neuzeit

Street-Art ist heute ein Ausdruck von bunter Lebensfreude – und gleichermaßen auch ein Protest gegen das Gewöhnliche. Das gilt erst recht für einen Ort wie Barcelona, der durch die katalanischen Unabhängigkeitsbewegungen immer wieder zu einem Schmelztiegel politischer Statements und Emotionen wurde. Die Street-Art-Ikone Banksy und viele andere namhafte Straßenkünstler kamen nach dem Tod Diktator Francos in den 70er-Jahren in die Stadt und ließen sich vom neuen Geist der Freiheit inspirieren. Bunte Bilder erfüllten fortan die Stadt mit Farbe und Fröhlichkeit und ergänzten die Kunst der großen Meister Gaudí und Miró um mutige, neue Statements.

Kreative Lebensader

Seit Inkrafttreten des bis heute gültigen Null-Toleranz-Gesetzes aus dem Jahr 2006 hat sich jedoch die Street-Art-Szene nachhaltig verändert. Wer sich beim Sprayen erwischen lässt, wird verhaftet, sodass die Künstler immer mehr in die Außenbezirke zurückwichen. Heute gelten deshalb vor allem die Viertel Poble Sec und Poblenou als kreative Keimzellen, wobei der Jardines de las Tres Xemeneies sogar offiziell von den Behörden als legaler Graffitipark anerkannt ist. In Poblenou inspirieren seit Jahren die vielen stillgelegten Fabriken und Werkstätten die Street-Art-Künstler zu neuen Motiven. Die dortige Carrer de la Selva de Mar gilt mittlerweile als kreative Lebensader der Stadt.

Kreative Lebensader

Seit Inkrafttreten des bis heute gültigen Null-Toleranz-Gesetzes aus dem Jahr 2006 hat sich jedoch die Street-Art-Szene nachhaltig verändert. Wer sich beim Sprayen erwischen lässt, wird verhaftet, sodass die Künstler immer mehr in die Außenbezirke zurückwichen. Heute gelten deshalb vor allem die Viertel Poble Sec und Poblenou als kreative Keimzellen, wobei der Jardines de las Tres Xemeneies sogar offiziell von den Behörden als legaler Graffitipark anerkannt ist. In Poblenou inspirieren seit Jahren die vielen stillgelegten Fabriken und Werkstätten die Street-Art-Künstler zu neuen Motiven. Die dortige Carrer de la Selva de Mar gilt mittlerweile als kreative Lebensader der Stadt.

Auf Streifzug

Begleiten Sie zwei Street-Art-Aktivisten auf ihrem künstlerischen Streifzug durch die katalanische Metropole und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Szene.

Zum Videoclip

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