Gänsehaut. Gesänge. Gemeinsamer Jubel.

Das erste Mal von atemberaubender Stadionatmosphäre gepackt, lässt Sie die Erinnerung an den letzten Abpfiff und die Vorfreude auf den nächsten Anstoß nicht mehr los: Sehnsucht nach dem ach so vertrauten Duft vom Stadionkiosk, den Gesichtern, in denen sich Ihre Freude und Ihr Leid widerspiegelt, dem allwöchentlichen Spiel-Fieber, dass den Alltag vergessen lässt.

Vertraute Heimspielatmosphäre ist Ihr Heimathafen. Doch irgendwann packt Sie die Abenteuerlust auf eine Stadiontour und es heißt: Auf zum Auswärtsspiel beim Groundhopping!

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Gänsehaut. Gesänge. Gemeinsamer Jubel.

Das erste Mal von atemberaubender Stadionatmosphäre gepackt, lässt Sie die Erinnerung an den letzten Abpfiff und die Vorfreude auf den nächsten Anstoß nicht mehr los: Sehnsucht nach dem ach so vertrauten Duft vom Stadionkiosk, den Gesichtern, in denen sich Ihre Freude und Ihr Leid widerspiegelt, dem allwöchentlichen Spiel-Fieber, dass den Alltag vergessen lässt.

Vertraute Heimspielatmosphäre ist Ihr Heimathafen. Doch irgendwann packt Sie die Abenteuerlust auf eine Stadiontour und es heißt: Auf zum Auswärtsspiel beim Groundhopping!

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Palma de Mallorca

Iberostar Estadi oder doch Ca’n Valero?

An mehr als 20 verschiedenen Spielstätten lässt es sich in Palma de Mallorca jubeln. Doch jeder interessierte Fußball-Fan verbindet mit der balearischen Urlaubsinsel in erster Linie den R.C.D. Mallorca. Entgegen gewöhnlicher Wetterlagen ist dieser derzeit nicht gerade von der Sonne geküsst. Zum hundertjährigen Jubiläum gelang es dem Verein nicht, statt des angestrebten Aufstiegsziels in die Primera Divisón den Abstieg in die dritte spanische Liga zu verhindern. Nichtsdestoweniger ist ein Besuch im Stadion Iberostar oder auch Son Moix ein Muss für jeden Groundhopper. Das Stadion des spanischen Pokalsiegers von 2003 ist mit seinen 23.142 Sitzplätzen das größte Stadion in Palma de Mallorca.

Für den wahren Groundhopper kann die Begegnungsstätte allerdings gerne auch etwas exotischer sein. Ein Abstecher zu einem Heimspiel vom S.D. La Salle ist dabei ein Muss. Der Fußballverein aus Palma feierte 2017 sein 90-jähriges Bestehen. Fußball unter Palmen? Die puristische Architektur des Stadion Ca’n Valero macht es möglich.

Palma de Mallorca

Iberostar Estadi oder doch Ca’n Valero?

An mehr als 20 verschiedenen Spielstätten lässt es sich in Palma de Mallorca jubeln. Doch jeder interessierte Fußball-Fan verbindet mit der balearischen Urlaubsinsel in erster Linie den R.C.D. Mallorca. Entgegen gewöhnlicher Wetterlagen ist dieser derzeit nicht gerade von der Sonne geküsst. Zum hundertjährigen Jubiläum gelang es dem Verein nicht, statt des angestrebten Aufstiegsziels in die Primera Divisón den Abstieg in die dritte spanische Liga zu verhindern. Nichtsdestoweniger ist ein Besuch im Stadion Iberostar oder auch Son Moix ein Muss für jeden Groundhopper. Das Stadion des spanischen Pokalsiegers von 2003 ist mit seinen 23.142 Sitzplätzen das größte Stadion in Palma de Mallorca.

Für den wahren Groundhopper kann die Begegnungsstätte allerdings gerne auch etwas exotischer sein. Ein Abstecher zu einem Heimspiel vom S.D. La Salle ist dabei ein Muss. Der Fußballverein aus Palma feierte 2017 sein 90-jähriges Bestehen. Fußball unter Palmen? Die puristische Architektur des Stadion Ca’n Valero macht es möglich.

Inselfußball auf Französisch

Die ewigen Rivalen l’ACA und Gazélec

In der korsischen Hafenstadt Ajaccio deutet sich derzeit ein Zeitenwechsel an. Während der AC Ajaccio traditionell höherklassig kickte als sein Konkurrent, gelang es dem Gazélec Football Club Ajaccio erstmals im Jahre 2015, in die Ligue 1 aufzusteigen und damit besser dazustehen als der Ortsrivale.

Nun begegnen sich beide Vereine in der 2. Liga nahezu auf Augenhöhe. Dem Stadiontouristen stellt sich dabei die Frage, wessen Spiel-Heimstätte eher zu überzeugen vermag? Der AC trägt seine Heimspiele im Stadion François-Coty aus, welches 13.500 Sitzplätze bietet. Fix aufs Fahrrad geschwungen, radelt es sich in 20 Minuten von dort zum geringfügig kleineren Stadion Ange Casanova von Gazélec.

So oder so: Fußballstadien mit Mittelmeerduft, Meeresrauschen und Möwengeschrei entwickeln eine ganz besondere Atmosphäre.

Inselfußball auf Französisch

Die ewigen Rivalen l’ACA und Gazélec

In der korsischen Hafenstadt Ajaccio deutet sich derzeit ein Zeitenwechsel an. Während der AC Ajaccio traditionell höherklassig kickte als sein Konkurrent, gelang es dem Gazélec Football Club Ajaccio erstmals im Jahre 2015, in die Ligue 1 aufzusteigen und damit besser dazustehen als der Ortsrivale.

Nun begegnen sich beide Vereine in der 2. Liga nahezu auf Augenhöhe. Dem Stadiontouristen stellt sich dabei die Frage, wessen Spiel-Heimstätte eher zu überzeugen vermag? Der AC trägt seine Heimspiele im Stadion François-Coty aus, welches 13.500 Sitzplätze bietet. Fix aufs Fahrrad geschwungen, radelt es sich in 20 Minuten von dort zum geringfügig kleineren Stadion Ange Casanova von Gazélec.

So oder so: Fußballstadien mit Mittelmeerduft, Meeresrauschen und Möwengeschrei entwickeln eine ganz besondere Atmosphäre.

Ewige Stadt – ewiges Stadio Olimpico?

22. Juni 1980, 22:13 Uhr, Stadio Olimpico: 47.864 angespannte Gesichter. Kalle drischt den Eckball auf das Köpfchen vom Horst. Ein „Kopfballungeheuer“ meißelt sich sein eigenes Denkmal. Deutschland ist Europameister.

Seit diesem Tag hat der deutsche Fußball-Fan positive Assoziationen mit dem Stadio Olimpico. Doch wird diese historische Spielstätte auch in Zukunft Austragungsort memorabler Sport-Events sein? Die Pläne für ein neues Stadio della Roma sind konkret und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die beiden Hauptstadt-Clubs Lazio und AS Rom ihre Turnbeutel packen. Bis dahin lohnt es jedoch für Groundhopper, die größte Spielstätte Roms noch einmal zu besuchen und die Leidenschaft der römischen Tifosi hautnah mitzuerleben.

Klein geht in Rom natürlich auch: Der fünftklassige A.S.D. Astrea ist ein Polizeisportverein, der im Stadio Casal del Marmo vor maximal 2.500 Zuschauern seine Heimspiele austrägt. Doch sicher gibt es noch viel mehr zu entdecken in der Fußball-Landschaft der Ewigen Stadt.

Ewige Stadt – ewiges Stadio Olimpico?

22. Juni 1980, 22:13 Uhr, Stadio Olimpico: 47.864 angespannte Gesichter. Kalle drischt den Eckball auf das Köpfchen vom Horst. Ein „Kopfballungeheuer“ meißelt sich sein eigenes Denkmal. Deutschland ist Europameister.

Seit diesem Tag hat der deutsche Fußball-Fan positive Assoziationen mit dem Stadio Olimpico. Doch wird diese historische Spielstätte auch in Zukunft Austragungsort memorabler Sport-Events sein? Die Pläne für ein neues Stadio della Roma sind konkret und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die beiden Hauptstadt-Clubs Lazio und AS Rom ihre Turnbeutel packen. Bis dahin lohnt es jedoch für Groundhopper, die größte Spielstätte Roms noch einmal zu besuchen und die Leidenschaft der römischen Tifosi hautnah mitzuerleben.

Klein geht in Rom natürlich auch: Der fünftklassige A.S.D. Astrea ist ein Polizeisportverein, der im Stadio Casal del Marmo vor maximal 2.500 Zuschauern seine Heimspiele austrägt. Doch sicher gibt es noch viel mehr zu entdecken in der Fußball-Landschaft der Ewigen Stadt.

Toskanische Tifosi

AS Livorno, FC Empoli und AC Florenz

Kaum festgemacht im Hafen von Livorno, beginnt das Abenteuer Groundhopping der ganz besonderen Art. Sie werden von der Vielzahl fußballerischer Alternativen förmlich übermannt. Serie C, B und A – Stadio Armando Picchi, Stadio Carlo Castellani, Stadio Artemio Franchi – Italien ist und bleibt ein Fußball-Land. Für jeden Stadion-Architekturliebhaber ist die Toskana immer eine Reise wert. Schwer fällt dabei lediglich, die anderen Sehenswürdigkeiten der wunderschönen Region Mittelitaliens nicht aus dem Auge zu verlieren. Fallgesetze am schiefen Turm mit Hilfe eines Fußballs erproben? Lassen Sie sich besser nicht dabei erwischen. Es heißt: Prioritäten setzen!

Toskanische Tifosi

AS Livorno, FC Empoli und AC Florenz

Kaum festgemacht im Hafen von Livorno, beginnt das Abenteuer Groundhopping der ganz besonderen Art. Sie werden von der Vielzahl fußballerischer Alternativen förmlich übermannt. Serie C, B und A – Stadio Armando Picchi, Stadio Carlo Castellani, Stadio Artemio Franchi – Italien ist und bleibt ein Fußball-Land. Für jeden Stadion-Architekturliebhaber ist die Toskana immer eine Reise wert. Schwer fällt dabei lediglich, die anderen Sehenswürdigkeiten der wunderschönen Region Mittelitaliens nicht aus dem Auge zu verlieren. Fallgesetze am schiefen Turm mit Hilfe eines Fußballs erproben? Lassen Sie sich besser nicht dabei erwischen. Es heißt: Prioritäten setzen!

Anpfiff im Camp Nou

Willkommen im größten Vereinsstadion der Welt!

Manche sagen, Kataloniens ganzer Stolz sei der FC Barcelona, oder kurz „Barça“. Viele Erfolge der (nicht nur jüngsten) Vereinsgeschichte ziehen immer wieder große Clubs, Fans und die größten Spieler in die Hauptstadt Kataloniens.

Das Camp Nou steht dabei für eine ganz besondere Magie. 90.000 Stimmen, die das „Cant del Barça“ inbrünstig zum Besten geben – wer die Gelegenheit hat, ein Heimspiel im Camp Nou zu besuchen, wird diese Gänsehauterfahrung bestimmt niemals vergessen. Sollte diese Partie zufälligerweise gegen den Stadtrivalen Espanyol oder den Dauerrivalen aus der spanischen Hauptstadt ausgetragen werden: Glückwunsch, grandiosere Stimmung am Mittel(meer) geht nicht!

Anpfiff im Camp Nou

Willkommen im größten Vereinsstadion der Welt!

Manche sagen, Kataloniens ganzer Stolz sei der FC Barcelona, oder kurz „Barça“. Viele Erfolge der (nicht nur jüngsten) Vereinsgeschichte ziehen immer wieder große Clubs, Fans und die größten Spieler in die Hauptstadt Kataloniens.

Das Camp Nou steht dabei für eine ganz besondere Magie. 90.000 Stimmen, die das „Cant del Barça“ inbrünstig zum Besten geben – wer die Gelegenheit hat, ein Heimspiel im Camp Nou zu besuchen, wird diese Gänsehauterfahrung bestimmt niemals vergessen. Sollte diese Partie zufälligerweise gegen den Stadtrivalen Espanyol oder den Dauerrivalen aus der spanischen Hauptstadt ausgetragen werden: Glückwunsch, grandiosere Stimmung am Mittel(meer) geht nicht!

High-Tech in Haifa

Zugegeben, Israel gehört nicht unbedingt zu den großen Fußballnationen am Mittelmeer. Doch wer auf seiner Reise am Hafen von Haifa im Norden des Landes anlegt, sollte das hochmoderne Sammy-Ofer-Stadion auf der Checkliste seiner Stadiontour haben. Die Arena ist erst wenige Jahre alt und ersetzt als Heimstätte für die Clubs Maccabi Haifa und Hapoel Haifa das alte Kiryat-Eliezer-Stadion aus den 1950er Jahren. Die zwei Vereine von Haifa spielen in der höchsten Fußballliga des Landes: der Ligat ha’Al. Ideal für ein Groundhopping-Abenteuer: Wer ganz großes Glück hat, kann in Haifa sogar ein Spiel der israelischen Nationalmannschaft in beinahe familiärer Atmosphäre verfolgen.

High-Tech in Haifa

Zugegeben, Israel gehört nicht unbedingt zu den großen Fußballnationen am Mittelmeer. Doch wer auf seiner Reise am Hafen von Haifa im Norden des Landes anlegt, sollte das hochmoderne Sammy-Ofer-Stadion auf der Checkliste seiner Stadiontour haben. Die Arena ist erst wenige Jahre alt und ersetzt als Heimstätte für die Clubs Maccabi Haifa und Hapoel Haifa das alte Kiryat-Eliezer-Stadion aus den 1950er Jahren. Die zwei Vereine von Haifa spielen in der höchsten Fußballliga des Landes: der Ligat ha’Al. Ideal für ein Groundhopping-Abenteuer: Wer ganz großes Glück hat, kann in Haifa sogar ein Spiel der israelischen Nationalmannschaft in beinahe familiärer Atmosphäre verfolgen.

Gibraltar: eine Enklave – ein Stadion

Länderspiele vor 5.000 Zuschauern – im britischen Überseegebiet Gibraltar können Groundhopping-Fans eines der kleinsten UEFA-Stadien auf ihrer Tour bestaunen. Das Beste am Victoria Stadion: Groundhopper haben in Gibraltar fast immer Glück, ein Spiel erleben zu dürfen, denn jegliche Vereine sind hier aktiv. Es gibt keinen anderen Fußballplatz in der Enklave, die an Spanien grenzt. Fans sollten sich allerdings beeilen, denn die Tage der Arena sind bereits gezählt: Ein neues Nationalstadion soll bald entstehen.

Gibraltar: eine Enklave – ein Stadion

Länderspiele vor 5.000 Zuschauern – im britischen Überseegebiet Gibraltar können Groundhopping-Fans eines der kleinsten UEFA-Stadien auf ihrer Tour bestaunen. Das Beste am Victoria Stadion: Groundhopper haben in Gibraltar fast immer Glück, ein Spiel erleben zu dürfen, denn jegliche Vereine sind hier aktiv. Es gibt keinen anderen Fußballplatz in der Enklave, die an Spanien grenzt. Fans sollten sich allerdings beeilen, denn die Tage der Arena sind bereits gezählt: Ein neues Nationalstadion soll bald entstehen.

3. kroatische Liga im Weltkulturerbe Dubrovnik

Wer es schafft, die malerische Altstadt von Dubrovnik links liegen zu lassen, kann im modernen Teil der Stadt im Stadion Lapad (Baujahr 1919) Spiele der 3. kroatischen Liga der Lokalmatadoren GOSK Dubrovnik erleben. Die Arena fasst ganze 3.000 Zuschauer und gehört damit zu den mittelgroßen Stadien in Kroatien. Der Platz liegt mitten im Wohngebiet und hat wegen der Größe, aber auch wegen des rustikalen Charms so gar nichts mit europäischen Spielstätten zu tun. Für Groundhopper ein absolutes Muss.

3. kroatische Liga im Weltkulturerbe Dubrovnik

Wer es schafft, die malerische Altstadt von Dubrovnik links liegen zu lassen, kann im modernen Teil der Stadt im Stadion Lapad (Baujahr 1919) Spiele der 3. kroatischen Liga der Lokalmatadoren GOSK Dubrovnik erleben. Die Arena fasst ganze 3.000 Zuschauer und gehört damit zu den mittelgroßen Stadien in Kroatien. Der Platz liegt mitten im Wohngebiet und hat wegen der Größe, aber auch wegen des rustikalen Charms so gar nichts mit europäischen Spielstätten zu tun. Für Groundhopper ein absolutes Muss.

Auf den Spuren von Odysseus auf Korfu

Wen seine Mittelmeer-Reise nach Griechenland führt, der kann auch dort das eine oder andere Kleinod für Groundhopping-Fans entdecken. Dazu zählt das Kerkyra Stadion auf der Insel Korfu, Heimstätte des griechischen Vereins Kerkyra FC, der mal in der 2. und mal in der 1. griechischen Liga spielt. Das Stadion bietet knapp 3.000 Zuschauern Platz. Es dürfte eines der wenigen europäischen Stadien dieser Größe mit Flutlichtanlage und überdachten Zuschauertribünen sein.

Auf den Spuren von Odysseus auf Korfu

Wen seine Mittelmeer-Reise nach Griechenland führt, der kann auch dort das eine oder andere Kleinod für Groundhopping-Fans entdecken. Dazu zählt das Kerkyra Stadion auf der Insel Korfu, Heimstätte des griechischen Vereins Kerkyra FC, der mal in der 2. und mal in der 1. griechischen Liga spielt. Das Stadion bietet knapp 3.000 Zuschauern Platz. Es dürfte eines der wenigen europäischen Stadien dieser Größe mit Flutlichtanlage und überdachten Zuschauertribünen sein.

Was macht Groundhopping-Reisen so spannend?

Eingefleischte Groundhopper besuchen auf ihrer Stadiontour nicht nur die großen Arenen, sondern interessieren sich mindestens genauso für die kleinen Plätze der Fußballwelt. Wie andere Briefmarken oder Selfies vor berühmten Sehenswürdigkeiten sammeln, fügen Groundhopper möglichst viele Fußballstadionbesuche ihrer Sammlung hinzu. Immerhin führen die Touren abseits der Touristenpfade oft auch in abgelegene Orte. Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung ist garantiert. Groundhopper lernen daher eine Menge über das jeweilige Land und die Mentalität der Leute.

Was macht Groundhopping-Reisen so spannend?

Eingefleischte Groundhopper besuchen auf ihrer Stadiontour nicht nur die großen Arenen, sondern interessieren sich mindestens genauso für die kleinen Plätze der Fußballwelt. Wie andere Briefmarken oder Selfies vor berühmten Sehenswürdigkeiten sammeln, fügen Groundhopper möglichst viele Fußballstadionbesuche ihrer Sammlung hinzu. Immerhin führen die Touren abseits der Touristenpfade oft auch in abgelegene Orte. Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung ist garantiert. Groundhopper lernen daher eine Menge über das jeweilige Land und die Mentalität der Leute.

Gibt es Regeln?

Jein. Es existiert zwar eine Groundhopping-Szene und jeder Stadionbesuch wird mit Punkten belohnt. Doch starre Regeln, wann ein Ground als „gemacht“ gilt, gibt es nicht. Dafür aber eine Art Groundhopper-Kodex. Grundregel: Der Besuch eines Spiels (mind. eine Halbzeit) ist ein absolutes Muss. Es sollte mindestens ein Ligaspiel sein, Freundschaftsspiele zählen nicht (außer im internationalen Bereich). In der Groundhopper-Szene ist strittig, ob auch einfache Stadionbesichtigungen als Groundhopping gelten. Tendenziell aber eher nicht.

Wichtig ist natürlich, die Anwesenheit zu dokumentieren. Dazu werden üblicherweise die Eintritts-Tickets genutzt. Es zählt aber alles, was als Beweis herhalten kann. Auch eine Stadionzeitung eignet sich dafür. Seit den Groundhopping-Anfängen in den 1950er Jahren ist viel passiert. Mit dem Internet ist die Community stark gewachsen und vor allem öffentlich vernetzt. Tausende Berichte sind zu finden, z.B. in Internet-Foren, auf Facebook oder in Blogs. Mittlerweile dient eine Groundhopper-App als virtueller Treffpunkt. Darin können sich Fans vernetzen und ihre Stadiontour dokumentieren. Der Weltmeister im Stadion-Hüpfen kommt übrigens aus Deutschland: Karl-Heinz Stein hat seit 1957 über 10.000 Plätze gesehen.

Gibt es Regeln?

Jein. Es existiert zwar eine Groundhopping-Szene und jeder Stadionbesuch wird mit Punkten belohnt. Doch starre Regeln, wann ein Ground als „gemacht“ gilt, gibt es nicht. Dafür aber eine Art Groundhopper-Kodex. Grundregel: Der Besuch eines Spiels (mind. eine Halbzeit) ist ein absolutes Muss. Es sollte mindestens ein Ligaspiel sein, Freundschaftsspiele zählen nicht (außer im internationalen Bereich). In der Groundhopper-Szene ist strittig, ob auch einfache Stadionbesichtigungen als Groundhopping gelten. Tendenziell aber eher nicht.

Wichtig ist natürlich, die Anwesenheit zu dokumentieren. Dazu werden üblicherweise die Eintritts-Tickets genutzt. Es zählt aber alles, was als Beweis herhalten kann. Auch eine Stadionzeitung eignet sich dafür. Seit den Groundhopping-Anfängen in den 1950er Jahren ist viel passiert. Mit dem Internet ist die Community stark gewachsen und vor allem öffentlich vernetzt. Tausende Berichte sind zu finden, z.B. in Internet-Foren, auf Facebook oder in Blogs. Mittlerweile dient eine Groundhopper-App als virtueller Treffpunkt. Darin können sich Fans vernetzen und ihre Stadiontour dokumentieren. Der Weltmeister im Stadion-Hüpfen kommt übrigens aus Deutschland: Karl-Heinz Stein hat seit 1957 über 10.000 Plätze gesehen.

Checkliste: Groundhopping-Tour planen

Bevor es auf Tour durch die Stadien geht, ist Planung das A und O. Bei guter Vorbereitung und optimaler Planung der Tour können Stadiontouristen auf einer Reise möglichst viele Grounds besuchen. Hier einige Tipps:

  1. Zielgebiet auswählen: Wo kann ich maximale Punkte sammeln?
  2. Alle Stadien heraussuchen
  3. Liga-Spieltermine der ansässigen Vereine zur Zeit der Reise recherchieren
  4. Prio-Liste erstellen: Wo gibt es viele Punkte? Welcher Ground interessiert mich besonders?

Anhand der Prioriäten-Liste und den Spielterminen lässt sich eine optimale Tour erstellen.

Checkliste: Groundhopping-Tour planen

Bevor es auf Tour durch die Stadien geht, ist Planung das A und O. Bei guter Vorbereitung und optimaler Planung der Tour können Stadiontouristen auf einer Reise möglichst viele Grounds besuchen. Hier einige Tipps:

  1. Zielgebiet auswählen: Wo kann ich maximale Punkte sammeln?
  2. Alle Stadien heraussuchen
  3. Liga-Spieltermine der ansässigen Vereine zur Zeit der Reise recherchieren
  4. Prio-Liste erstellen: Wo gibt es viele Punkte? Welcher Ground interessiert mich besonders?

Anhand der Prioriäten-Liste und den Spielterminen lässt sich eine optimale Tour erstellen.

Die skurrilsten Groundhopper-Berichte

Berichte stehen eigentlich nicht sehr weit oben auf der Prioritätenliste der Hopper. Sie wollen eigentlich nur Punkte sammeln. Aber hin und wieder berichten die Fans auch etwas ausführlicher von ihrem Hobby und ihren Erlebnissen. Ob im Forum, im eigenen Blog oder in den sozialen Medien. Oft beschränken sie sich auf Fotos.

wanderer_scotland auf Tripadvisor zum Sammy-Ofer-Stadion in Haifa: "Viele Toiletten und Catering-Einrichtungen für Fans."

Angesichts der Protestbewegung in Tunesien schreibt Robin im eigenen Blog: "Das rief in der deutschen Rentnerfront übrigens nur Kopfschütteln hervor: 'Diese Fußballfans, wie können die in so einer Lage denn so ruhig da sitzen und Bier trinken?'"

Kurz und knapp schildert ein Stadiontourist seinen Besuch bei einem isländischen Erstligaspiel mit 283 Zuschauern:

"Stadion: Hasteinsvöllur. Eintritt: 2000 Isländische Kronen (ca. 17,45€). Zuschauer: 283. Windstärke: 6"

Die skurrilsten Groundhopper-Berichte

Berichte stehen eigentlich nicht sehr weit oben auf der Prioritätenliste der Hopper. Sie wollen eigentlich nur Punkte sammeln. Aber hin und wieder berichten die Fans auch etwas ausführlicher von ihrem Hobby und ihren Erlebnissen. Ob im Forum, im eigenen Blog oder in den sozialen Medien. Oft beschränken sie sich auf Fotos.

wanderer_scotland auf Tripadvisor zum Sammy-Ofer-Stadion in Haifa: "Viele Toiletten und Catering-Einrichtungen für Fans."

Angesichts der Protestbewegung in Tunesien schreibt Robin im eigenen Blog: "Das rief in der deutschen Rentnerfront übrigens nur Kopfschütteln hervor: 'Diese Fußballfans, wie können die in so einer Lage denn so ruhig da sitzen und Bier trinken?'"

Kurz und knapp schildert ein Stadiontourist seinen Besuch bei einem isländischen Erstligaspiel mit 283 Zuschauern:

"Stadion: Hasteinsvöllur. Eintritt: 2000 Isländische Kronen (ca. 17,45€). Zuschauer: 283. Windstärke: 6"