Bekanntlich ist im Orient alles etwas größer: Die Wüste scheint sich endlos auszudehnen, in der Sonne glitzernde Hochhäuser beeindrucken mit ihren in den Himmel reichenden Silhouetten, und selbst ein Einkaufsbummel wird in einer der Shoppingmalls zu einem unvergesslichen Erlebnis. Da ist es nur konsequent, dass selbst ein kleines Emirat wie Abu Dhabi die ganze Welt mit zwei Bauwerken beeindruckt, die jedes für sich ein gestalterisches Meisterwerk und ein magischer Anblick sind.

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Bekanntlich ist im Orient alles etwas größer: Die Wüste scheint sich endlos auszudehnen, in der Sonne glitzernde Hochhäuser beeindrucken mit ihren in den Himmel reichenden Silhouetten, und selbst ein Einkaufsbummel wird in einer der Shoppingmalls zu einem unvergesslichen Erlebnis. Da ist es nur konsequent, dass selbst ein kleines Emirat wie Abu Dhabi die ganze Welt mit zwei Bauwerken beeindruckt, die jedes für sich ein gestalterisches Meisterwerk und ein magischer Anblick sind.

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Der Louvre Abu Dhabi

Die Entstehung des Louvre Abu Dhabi – der als Ableger des Kunstmuseums in Paris 2017 eröffnet wurde – war alles andere als ein Schnäppchen: Als 2007 eine Zusammenarbeit mit Frankreich vereinbart wurde, übernahmen die Franzosen nicht nur Planung, Bau und wissenschaftliche Betreuung des Kulturtempels, sie bekamen dafür auch fast eine Milliarde Euro. Das Geld kommt französischen Museen zugute, die dem orientalischen Ableger Kunstwerke als Leihgabe zur Verfügung stellen. Der französische Architekt Jean Nouvel wurde bei seiner Arbeit vor eine anspruchsvolle Herausforderung gestellt: Er sollte modernste Baukunst mit Geschichte und Kultur des Orients vereinen.

Der Louvre Abu Dhabi

Die Entstehung des Louvre Abu Dhabi – der als Ableger des Kunstmuseums in Paris 2017 eröffnet wurde – war alles andere als ein Schnäppchen: Als 2007 eine Zusammenarbeit mit Frankreich vereinbart wurde, übernahmen die Franzosen nicht nur Planung, Bau und wissenschaftliche Betreuung des Kulturtempels, sie bekamen dafür auch fast eine Milliarde Euro. Das Geld kommt französischen Museen zugute, die dem orientalischen Ableger Kunstwerke als Leihgabe zur Verfügung stellen. Der französische Architekt Jean Nouvel wurde bei seiner Arbeit vor eine anspruchsvolle Herausforderung gestellt: Er sollte modernste Baukunst mit Geschichte und Kultur des Orients vereinen.

Gelegen auf der künstlich erweiterten Insel Saadiyat

Eine Aufgabe, die er eindrucksvoll löste – 55 weiße Quader mit kleinen Wegen dazwischen erinnern an die Gänge arabischer Souks. Gekrönt werden diese Ausstellungsräume von einer faszinierenden Kuppel, die Luft und Licht hereinlässt und wie ein Palmwedel oder ein Ufo in der Wüste wirkt. Getragen wird das Dach mit seinen 180 Metern Durchmesser von nur vier Säulen. Die Konstruktion der Kuppel war übrigens echte Schwerstarbeit: Einzelne Dachelemente wiegen bis zu 65 Tonnen.

Gelegen auf der künstlich erweiterten Insel Saadiyat

Eine Aufgabe, die er eindrucksvoll löste – 55 weiße Quader mit kleinen Wegen dazwischen erinnern an die Gänge arabischer Souks. Gekrönt werden diese Ausstellungsräume von einer faszinierenden Kuppel, die Luft und Licht hereinlässt und wie ein Palmwedel oder ein Ufo in der Wüste wirkt. Getragen wird das Dach mit seinen 180 Metern Durchmesser von nur vier Säulen. Die Konstruktion der Kuppel war übrigens echte Schwerstarbeit: Einzelne Dachelemente wiegen bis zu 65 Tonnen.

Ausstellungsstücke aus allen Teilen der Erde

Auch die Werke auf den 24.000 Quadratmetern Museumsfläche sind Schwergewichte der Kunst: Unter den europäischen Künstlern finden sich berühmte Namen wie Bellini, Gauguin, Picasso und Magritte. Ein Kunstwerk ist auch finanziell eine Sensation – für Leonardo da Vincis Salvator Mundi, das Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman als Leihgabe beisteuerte, zahlte er umgerechnet 382 Millionen Euro.

Ausstellungsstücke aus allen Teilen der Erde

Auch die Werke auf den 24.000 Quadratmetern Museumsfläche sind Schwergewichte der Kunst: Unter den europäischen Künstlern finden sich berühmte Namen wie Bellini, Gauguin, Picasso und Magritte. Ein Kunstwerk ist auch finanziell eine Sensation – für Leonardo da Vincis Salvator Mundi, das Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman als Leihgabe beisteuerte, zahlte er umgerechnet 382 Millionen Euro.

Die Scheich-Zayid-Moschee

2007 eröffnet, verdankt die Scheich-Zayid-Moschee ihre Entstehung und ihren Namen Scheich Zayid bin Sultan Al Nahyan, dem Gründer der Vereinigten Arabischen Emirate. Der Scheich spendete 350 Millionen US-Dollar, um den Bau zu finanzieren, dessen Gesamtkosten auf etwa 550 Millionen US-Dollar geschätzt werden. In der Moschee finden bis zu 40.000 Gläubige Platz, um gemeinsam zu beten. Außerhalb der Gebetszeiten steht die größte Moschee der Vereinigten Arabischen Emirate allen Besuchern offen, solange sie am Eingang die Schuhe ausziehen. Für Frauen werden körperverhüllende Gewänder und Kopftücher bereitgehalten.

Die Scheich-Zayid-Moschee

2007 eröffnet, verdankt die Scheich-Zayid-Moschee ihre Entstehung und ihren Namen Scheich Zayid bin Sultan Al Nahyan, dem Gründer der Vereinigten Arabischen Emirate. Der Scheich spendete 350 Millionen US-Dollar, um den Bau zu finanzieren, dessen Gesamtkosten auf etwa 550 Millionen US-Dollar geschätzt werden. In der Moschee finden bis zu 40.000 Gläubige Platz, um gemeinsam zu beten. Außerhalb der Gebetszeiten steht die größte Moschee der Vereinigten Arabischen Emirate allen Besuchern offen, solange sie am Eingang die Schuhe ausziehen. Für Frauen werden körperverhüllende Gewänder und Kopftücher bereitgehalten.

Mehr als 40 Kuppeln

Im Inneren der Moschee sorgt die Hauptkuppel für bewundernde Blicke. Sie gilt mit ihrer Höhe von 75 Metern und einem Durchmesser von mehr als 30 Metern als die größte Moscheekuppel der Welt. Allein 15 verschiedene Marmorsorten und viel Blattgold lassen das Gebäude strahlen und glänzen. Der Innenraum ist ausgelegt mit einem Teppich, der 47 Tonnen wiegt und aus 2,2 Milliarden Knoten handgeknüpft wurde. Auch die Kronleuchter mit ihren bunten Swarovski-Kristallen sind sehenswert. Der Hauptleuchter soll mit seinen 15 Metern Höhe und seinem Gewicht von zwölf Tonnen sogar der größte Kronleuchter der Welt sein. Jedes Detail des Gebäudes ist gründlich durchdacht: angefangen bei bemalten Glasfenstern für lichtdurchflutete Innenräume bis hin zu Blumenranken aus Halbedelsteinen, die von Paradiesversen aus dem Koran inspiriert sind.

Mehr als 40 Kuppeln

Im Inneren der Moschee sorgt die Hauptkuppel für bewundernde Blicke. Sie gilt mit ihrer Höhe von 75 Metern und einem Durchmesser von mehr als 30 Metern als die größte Moscheekuppel der Welt. Allein 15 verschiedene Marmorsorten und viel Blattgold lassen das Gebäude strahlen und glänzen. Der Innenraum ist ausgelegt mit einem Teppich, der 47 Tonnen wiegt und aus 2,2 Milliarden Knoten handgeknüpft wurde. Auch die Kronleuchter mit ihren bunten Swarovski-Kristallen sind sehenswert. Der Hauptleuchter soll mit seinen 15 Metern Höhe und seinem Gewicht von zwölf Tonnen sogar der größte Kronleuchter der Welt sein. Jedes Detail des Gebäudes ist gründlich durchdacht: angefangen bei bemalten Glasfenstern für lichtdurchflutete Innenräume bis hin zu Blumenranken aus Halbedelsteinen, die von Paradiesversen aus dem Koran inspiriert sind.

Der ganze Zauber der Moschee

… zeigt sich in den späten Nachmittagsstunden, wenn das Licht von Tageshelle über den Sonnenuntergang bis hin zur Nacht wechselt. Ganz gleich, ob futuristisches Museum mit spannenden Kunstwerken oder orientalische Moschee mit prächtigen Verzierungen – die Besucher beider Gebäude sind sich einig: Hier zeigt sich die Vielfalt und kulturelle Geschichte der Region in ihren schönsten Formen.

TEXT Matthias Ludynia

Der ganze Zauber der Moschee

… zeigt sich in den späten Nachmittagsstunden, wenn das Licht von Tageshelle über den Sonnenuntergang bis hin zur Nacht wechselt. Ganz gleich, ob futuristisches Museum mit spannenden Kunstwerken oder orientalische Moschee mit prächtigen Verzierungen – die Besucher beider Gebäude sind sich einig: Hier zeigt sich die Vielfalt und kulturelle Geschichte der Region in ihren schönsten Formen.

TEXT Matthias Ludynia

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