Der nördlichste eisfreie Hafen Klaipėda (zu Deutsch Memel) an der Ostsee hat eine 96 Kilometer lange Naturschönheit zu bieten, die 1991 zum Nationalpark erklärt wurde: die Kurische Nehrung, eine schmale Landzunge aus Sand und Kiefern, die parallel zur Küste verläuft und das Kurische Haff umschließt.

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Der nördlichste eisfreie Hafen Klaipėda (zu Deutsch Memel) an der Ostsee hat eine 96 Kilometer lange Naturschönheit zu bieten, die 1991 zum Nationalpark erklärt wurde: die Kurische Nehrung, eine schmale Landzunge aus Sand und Kiefern, die parallel zur Küste verläuft und das Kurische Haff umschließt.

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Klaipeda als Startpunkt

Hier angekommen, gibt es einiges zu entdecken. Von Klaipėda aus nehmen Sie auf Ihrer Reise die Fähre oder das Auto (in der Saison zahlt man Straßengebühr), um auf die Landzunge zu gelangen. Dann sollte man geradewegs die etwa 50 Kilometer zur bezaubernden Ortschaft Nida fahren und dort die Wanderung starten. Mit, auf und in der einzigartigen Wander-Dünen-Landschaft! Die „Hohe Düne“ ragt 60 Meter zwischen Nida und der Grenze zum russischen Kaliningrad auf und im Blick der Bewunderer scheinen Himmel und Sand förmlich miteinander zu verschmelzen. Man darf das sandige Wunder – es wird auch die Sahara Litauens genannt – auf den Hauptwegen begehen und wird diesen Spaziergang „Im Tal des Schweigens“ vermutlich nie wieder vergessen.

Klaipeda als Startpunkt

Hier angekommen, gibt es einiges zu entdecken. Von Klaipėda aus nehmen Sie auf Ihrer Reise die Fähre oder das Auto (in der Saison zahlt man Straßengebühr), um auf die Landzunge zu gelangen. Dann sollte man geradewegs die etwa 50 Kilometer zur bezaubernden Ortschaft Nida fahren und dort die Wanderung starten. Mit, auf und in der einzigartigen Wander-Dünen-Landschaft! Die „Hohe Düne“ ragt 60 Meter zwischen Nida und der Grenze zum russischen Kaliningrad auf und im Blick der Bewunderer scheinen Himmel und Sand förmlich miteinander zu verschmelzen. Man darf das sandige Wunder – es wird auch die Sahara Litauens genannt – auf den Hauptwegen begehen und wird diesen Spaziergang „Im Tal des Schweigens“ vermutlich nie wieder vergessen.

Naturphänomen mit Vergangenheit

Im 17. Jahrhundert stand hier ein Mischwald. Die Region versandete nach der Abholzung und die Wanderdünen begruben ganze 14 Dörfer. Dies veränderte Natur und Land. Heute sind die Verwehungen der natürliche Zahn der Zeit, der auch an der stolzen Riesendüne nagt und sie jährlich etwa einen Meter an Höhe kostet. Zum Schutz wird sie deshalb bepflanzt. Allerdings ist es auch ein Naturspektakel, das man sich auf seiner Reise durch das Baltikum nicht entgehen lassen sollte. Ob hoch auf dem Berg oder im Moor: Überall auf der Wanderung warten kleine und größere Abenteuer.

Naturphänomen mit Vergangenheit

Im 17. Jahrhundert stand hier ein Mischwald. Die Region versandete nach der Abholzung und die Wanderdünen begruben ganze 14 Dörfer. Dies veränderte Natur und Land. Heute sind die Verwehungen der natürliche Zahn der Zeit, der auch an der stolzen Riesendüne nagt und sie jährlich etwa einen Meter an Höhe kostet. Zum Schutz wird sie deshalb bepflanzt. Allerdings ist es auch ein Naturspektakel, das man sich auf seiner Reise durch das Baltikum nicht entgehen lassen sollte. Ob hoch auf dem Berg oder im Moor: Überall auf der Wanderung warten kleine und größere Abenteuer.

Auf den Spuren von Thomas Mann

Zurück im Dorf darf man einen Besuch im Museum auf dem Schwiegermutterberg nicht auslassen. In dem traditionell reetgedeckten Haus verbrachte Thomas Mann mit seiner Familie die Sommermonate von 1930 bis 1932 und schwärmte in den „Niddener Tagebüchern“ von dem Italienblick aus seinem Fenster im Arbeitszimmer. Das Landschaftsbild ist nach wie vor einmalig und man kann sehr gut nachempfinden, warum große Maler wie Max Pechstein und Lovis Corinth in dieser Region in einer Künstlerkolonie lebten und sich inspiriert fühlten, in kräftigen Farben zu malen.

Auf den Spuren von Thomas Mann

Zurück im Dorf darf man einen Besuch im Museum auf dem Schwiegermutterberg nicht auslassen. In dem traditionell reetgedeckten Haus verbrachte Thomas Mann mit seiner Familie die Sommermonate von 1930 bis 1932 und schwärmte in den „Niddener Tagebüchern“ von dem Italienblick aus seinem Fenster im Arbeitszimmer. Das Landschaftsbild ist nach wie vor einmalig und man kann sehr gut nachempfinden, warum große Maler wie Max Pechstein und Lovis Corinth in dieser Region in einer Künstlerkolonie lebten und sich inspiriert fühlten, in kräftigen Farben zu malen.

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